Gott liebt Reingeschmeckte

wer hat ein Herz für Ausländer?
„Der Herr schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.“

5. Mose 10, 18, 19


Gott steht auf der Seite der Rechtlosen. Er ist der Anwalt der Armen und Ausgegrenzten. Gott liebt die Schwachen, die, die ihm nichts zu bringen haben. Gott etabliert die Verachteten und in der Welt Bedeutungslosen. Er verhält sich entgegengesetzt zu dem üblichen Menschenbild. Sein Ja gilt vor allem für die, die nicht in gesunden Strukturen leben. Er wirft genau auf die sein Auge, die nicht in gesellschaftliche Systeme passen. Er schafft denen Recht, die im rechtsfreinen Raum stehen. Gerade die, mit denen sich die Gesellschaft schwer tut, sind bei ihm angesehen und kommen zu ihrem Recht. Gottes Fürsorge gilt nicht nur Insidern, denen die den gesellschaftlichen und christlichen Normen entsprechen, sondern gerade den Reingeschmeckten und Exoten. Als Schöpfer liebt er auch die uns fremden und vielleicht sogar lästigen Geschöpfe.
Damit diese Liebe auch unser Herz erreicht, stellt er gerade den Glaubenden die Rechtlosen an die Seite. Wo Gott die Fremdlinge liebt und alles für ihre Versogung einsetzt, muss eine Kirche asylantenfreundlich sein. Glaube äußert sich nicht allein in der Beziehung zu Gott, sondern gleichzeitig in der Liebe zu den Rechtlosen, die am Rand stehen. Wir haben nicht nur die Verantwortung für uns selbst und die Menschen, die uns nahe stehen, sondern unsere Verantwortung geht über unseren Horizont hinaus. Weil es uns gut geht, weil wir Gottes volle Versorgung genießen, sind wir für die verantwortlich, die nicht in diesem Genuß stehen. 
Gott ist unwahrscheinlich treu, indem er niemand übersieht. Können wir da den Fremden so einfach übersehen? Was sind unsere Ausreden, mit denen wir uns vor der Verantwortung drücken?

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6 Antworten

    1. Bin mal gespannt, was Bruder Theophilos sagt, aber ich sage JA.

      Tief im Grunde ihres Herzens, sind sie voller Leid und haben noch einen sehr weiten Weg vor sich zum Licht
      Gott sieht in die Herzen
      Zum Verständnis hat mir – sorry, ist so – der Buddhismus geholfen
      Er „erklärt“ mehr 😉
      und hier auch unser Umgehen mit unseren Feinden
      „Liebet eure Feinde – denn durch sie lernt ihr Geduld und Mitgefühl“
      Ich muss mich wehren, ich muss Grenzen setzen, aber Hass ist genau der falsche Weg
      Und Hass kommt, wie alles Übel, aus Angst
      Im letzten Endeffekt gilt sogar „Es gibt Schlimmeres als das Leben zu lassen um des Guten Willen“ (auch nicht christlich, dieses von den alten Chinesen 😉

      Ich glaube, dass NIEMAND ausgeschlossen ist aus der Liebe Gottes, der wir es nach besten Kräften gleich tun sollen
      Kein Heiliger ist ohne Vergangenheit und kein Sünder ohne Zukunft (das stammt nun aus Indien 😉

      Lieber Bruder,
      Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich da so rein gehüpft bin
      Hier stehe/ bzw. sitze ich und kann nicht anders 😉

    2. Liebe Doris,

      der Gott des Rechts, hasst alles Unrecht. Auch ein gnädiger Gott zieht jeden zur Verantwortung, der Gewalt ausübt.

      Unser Problem entsteht dadurch, dass durch die Diebe und Vergewaltiger, die ganze Flüchtlingsbewegung als Verbrecherorganisation betrachtet wird. Es wird zu sehr pauschal geurteilt, als individuell die Verantwortung übernommen. Unsere christliche Aufgabe ist das Herz für wahre Not zu öffnen. Aus biblischer Sicht ist es die Aufgabe des Staates, das Kriminelle zu bestrafen.

      Grüße Theophilos

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