Warum über andere den Stab brechen?

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Hoffnung ist in der Nacht am stärksten

Gott geht anders mit Versagen um.

„Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.“
2. Sam. 14, 14

Menschen fordern Blutrache über dem Brudermord von Absalom. Menschen pochen auf Gerechtigkeit, bis das Blut spritzt. Der, der sich nicht ans Gesetz hält, soll vom Gesetz verurteilt werden. Völlig in Ordnung für das gesunde Rechtsempfinden. Wir neigen dazu, gerne das Urteil über andere zu sprechen, und jede Schwäche zu ahnden.

Gott tickt hier völlig anders. Nicht Tod dem Mörder, sondern Arzt dem Schwachen. Das von Menschen Verstoßene, das schief Angeschaute hat Gott im Auge. Gerade auf die, die nach unserem Geschmack daneben liegen, ist er bedacht. Schuld wird nicht verdammt, sondern erfährt Erbarmen. Gott setzt neue Maßstäbe. Er nimmt Christus das Leben, um es den Schuldigen wiederzugeben. Erbarmen übernimmt die Wiedergutmachung. Ein Akt, den wir wahrscheinlich in der Tiefe nie  begreifen werden. Dem Versagen gibt er nicht Strafe sondern Leben. Gott lebt mit dem Menschen immer auf Hoffnung. Bei ihm geht nicht irgendwann der Rolladen herunter und dann ist alles aus und vorbei, sondern mit Christus hat jeder Augenblick die Chance des Neuanfangs. Für Gott gibt es kein belastetes Gestern, sondern ein hoffnungsvolles, genesendes Morgen. Christus ist die Kraft der Verwandlung, somit steht jedem Menschen die Verwandlung offen. Es ist Änderung zum Guten möglich durch Erbarmen.

Wer gibt uns da das Recht, über andere den Stab zu brechen?

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