Ohne Glaube wächst die Gier

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wir können uns mit überhaupt nichts, irgendwelche Sicherheiten aufbauen.

„Wehe denen, die ein Haus zum anderen bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und sie allein das Land besitzen!“
Jes. 5, 8

Angstbesetztes Vereinnahmen ist ein Zeichen von Glaubensarmut. Je weniger ein Mensch die Macht des Glaubens in Anspruch nimmt, umso mehr muss er raffen und sich eigene Sicherheiten aufbauen. Gier entsteht wo das Vertrauen in Gott schwindet. Gier ist die Angst, zu kurz zu kommen. Das Wehe gilt denen, die glauben, sie könnten ihr Dasein aus eigener Kraft in den Griff bekommen und ihr Heil selber schaffen. Jesaja spricht über denen das Unglück aus, die nicht mehr Gott lieben und ihre innere Leere mit Besitztümern ausgleichen.

Das Wehe ist der Rückruf zu Gott, damit verschobene Werte wieder ins Lot kommen. Es ist das Ringen um Glauben, der sich mit allen Fragen Gott an den Hals schmeißt. Wehe ist das scharfe Schwert, das Gottvertrauen vom Selbermachen wollen trennt. Wie lächerlich sind all unsere Sicherheitsbestrebungungen, ein gutes uns sicheres Haus zu bauen und dann kommen unvorstellbare Wassermassen, die ganze Gebäude wie ein Kartenhaus wegspühlen.

Eine Garantie für gelingendes Leben, gibt es nur in Gott. Wir haben nicht alles im Griff, wir brauchen mehr Demut vor dem Allmächtigen. Bei allem was wir vermögen, bei allen Begabungen, die in uns stecken, brauchen wir mehr Kindlichkeit unserem Schöpfer gegenüber. Gott will uns Mut machen, ihm viel mehr zu vertrauen. Gott will uns die Angst nehmen, es könnte nicht reichen und wir müssten nachhelfen. Gott ruft nach unserem Glauben, der alles von ihm erwartet.

Woher kommt das, dass wir oft selber zu unserem Heil beitragen wollen?

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