Zorn putzt die Platte

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geballte Energie gegen die Zerstörung, schafft eine neue Plattform.

„Gott spricht: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen.“
Jes. 57, 16

Mit dem Zorn Gottes haben manche so Ihr Problem. Sich den lieben Gott als ausrastendes Ungeheuer vorzustellen, passt nicht in das fromme Klischee. Doch was ist dieser Zorn? Gegen was richtet sich dieser? Zornig ist Gott auf alles, was aus seinen guten Ordnungen herausbricht, auf all das, was das Leben einengt und verkleinert. Der Zorn Gottes ist seine ganze Leidenschaft gegen das Böse. Mit seiner ganzen Existenz bäumt er sich gegen den, auf der Erde liegenden Fluch des Todes. Sünde und die Gottestrennung lässt sich nicht einfach mit einem Staubtuch wegwischen und dann ist wieder alles gut, sondern sie brauchen die geballte Faust. Gott kann sich nicht damit abfinden, dass Menschen unter ihren Verhältnissen leben und wertvolle Gaben brach liegen. In seinem Zorn, den Menschen seinen ganzen Reichtum zu erschliesen, liegt seine tiefe Liebe zu uns. Gottes Zorn endet am Kreuz. Dahin treibt ihn seine Liebe. Mit Jesus zieht Gott den radikalen Schnitt gegen den Bösen. Der Zorn hat sein Ziel erreicht.

Somit sind wir nicht mehr den Halbheiten des Lebens ausgeliefert. Mit Christus stehen uns alle schöpferischen Möglichenkeiten des Lebens offen. Es hat nicht mehr das Böse und alles was das Leben ausbremst das Sagen, sondern wir sind lebendig gemacht. Jetzt kann unser Leben wieder zu dem werden, was Gott hineingelegt hat. Wir brauchen uns nicht mit weniger zufrieden geben, als mit allem. Wir sind voll am Puls, von allem, was Gott ausmacht. Durch Christus können wir groß von uns denken, groß vom Leben, groß von der Macht, die er gegen das Böse, Negative und Zerstörerische hat. Durch den Zorn, sind wir frei, das ganze Leben auszuschöpfen. Wir sind nicht mehr machtlos den Schwierigkeiten des Daseins ausgeliefert.

Was tun wir heute, um nicht unter unseren Möglichkeiten zu leben? Wie sieht das für uns aus, diesen geschenkten Freiraum auszuschöpfen?

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