Trotz widriger Umstände

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Glaube schafft neue Realitäten.

„Du, Herr, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!“
Ps. 22, 20

Der Glaubende findet sich nie mit den Grenzen seiner Menschlichkeit ab. Wir alle stehen in täglichen Auseinandersetzungen, die alles andere, als zur Hoffnung angelegt sind. Da sind Krankheiten, die einem die Lichter ausgehen lassen, Lebensumstände, die einen an den Rand des Wahnsinns treiben, Miteinander, das einfach nur belastet. Situationen, die uns alt aussehen lassen, und uns schnell verzweifeln lassen. Diese Ohnmacht ist unser Schrei nach Hilfe.

Gerade im Aus ist die Stunde des Glaubens. „Der Herr ist Stärke, ist Hilfe.“ Der Glaube ergreift Möglichkeiten, wo menschlich keine mehr sind. Glaube tauscht Realitäten aus. Wo der Herr in die Nähe kommt, entzieht er unseren Grenzen die Basis. Stärke ist der nahe Gott. Der Glaube schlägt eine Brücke, von unserer Schwachheit zu dieser Stärke. Wo Gott nahe ist, bekommt Hilflosigkeit neue Chance. Die Realität, die bist jetzt gültig war und alles bestimmt hat, zerfließt wie Wachs. Der Glaube schreit eine neue Realität, in die Armut unseres Daseins. Wo unser Handeln an der Vergänglichkeit zerbricht, kommt die Stärke der Auferstehungskraft Christi.

Eile mir zu helfen, ist der Schrei nach der Wende. Es ist das Aufstehen und Ausbrechen aus unseren hoffnungslosen Umständen. Wir müssen uns nie unserem Schicksal ergeben und uns mit elenden Situationen abfinden; der Glaube trotzt der Ohnmacht, weil er den Starken kennt.

Wollen wir da nicht immer neu ein Vertrauen riskieren, das dem Starken Unglaubliches zutraut?  

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