Eine herrliche Sendung

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Gesandte trösten anders.

„Der Herr hat mich gesandt, zu trösten alle Trauernden.“
Jes. 61, 1.2

Der Herr sendet. Wir sind Beauftragte. Wir sollen trösten, doch nicht in unserem Namen, sondern im Namen des Herrn. Wer gesendet ist, hat nicht den Auftrag: Mach mal was, sondern steht im Auftrag eines anderen. Wir bringen nicht unseren Trost, wir bringen den Trost des Herrn.

Das heißt, Trauernde trösten kann man nicht aus sich selbst, sondern nur durch den Trost des Herrn. Das zeigt die Dimmension des Trostes. Trauer entsteht durch unsere Vergänglichkeit. Trauer ist die unausweichliche Konfontation mit dem Tod. Es ist die Situation, der ein Mensch machtlos ausgeliefert ist. Wir stehen vor dem Zerbruch des Lebens in allen Schattierungen. Es ist bereits das tägliche Sterben, dem jeder ausgeliefert ist. 

Wo der Mensch mit diesen Abgründen konfrontiert ist, kann nur der trösten, der den Tod überwunden hat. Echter Trost kommt nur aus dem erneuerten Leben des Auferstandenen. Deshalb kann kein Mensch Trost spenden. Er kann Mitleid zeigen, er hat Anteil an der Trauer, er leistet Beistand, aber Trost liegt allein in Christus.   Christus sendet uns zu trösten. Er gibt uns den Auftrag, den Tröster zu bringen. Trösten heißt, einer unter der Vergänglichkeit leidenden Welt den Christus zu bringen. Er sendet mich für alle. Ausnahmslos ist das die Antwort auf alle Sterbensprozesse. Wir sind gesandt, mit dem Auferstandenen zu trösten. Eine herrliche Sendung!

Was kann uns hindern, in die Dunkelheit der Menschen, dieses tröstende und mutmachende Auferstehungsleuchten hineinzutragen? 

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