Gutes entsteht im Kampf gegen sich

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achte auf dein Herz und deine Gedanken wohin sie dich treiben.

„Herr, neige mein Herz nicht zum Bösen.“
Ps. 141, 4

Hier erkennt ein Mensch welche Gefahr in ihm steckt. Wir neigen von Grund auf Gott davonzulaufen. Im Menschen liegt die Tendenz, Nein, zu Gott zu sagen. Unsere Persönlichkeit bevorzugt, das zu tun, was nicht aus Gott kommt. Das Böse ist unser „ich will nicht“ zu Gott. Es sind die vielen Ausreden, mit denen wir uns an Gottes wegen vorbeitrixen. Böse ist alles, wo die Erneuerung, das Auferstehungserleben nicht durchbrechen kann und blockiert wird. Es ist das Ausgliefert sein an die Schlange, die uns die Gegen-Gott-Alternativen schmackhaft machen will, die Striche ziehen will, mit sich und anderen. Wir neigen zur Anfechtung. Wir stehen, was die Dinge um Gott anbelangen auf wackeligen Füßen.

Dieser Tatsache muss sich ein Glaubender bewusst sein. Der Psalmist geht damit sehr offensiv um. Er verzweifelt nicht, wo ihm das vor Augen steht, sondern ruft seinen Herrn an. Er stellt sich gegen sich selbst, und schreit nach Erlösung. „Ich brauche einen, der mich aus dem Bösen befreit und zurückholt.“ Ich brauche den Herrn, ich brauche einen Christus. Den Kampf gegen die Anfechtung gewinnen wir nicht mit Vernunft und Anstrengung, sondern mit dem Ruf zu Christus. Die Versuchung gehört zum täglichen Brot, die hinter jeder Ecke lauert, darum muss unser Gebet sein: Herr, neige mein Herz zu Christus.

Das Gute tun, kann der, dessen ganze Persönlichkeit sich auf den Guten ausrichtet. Wollen wir diese Auseinandersetzung gegen uns selbst nicht aktiv führen?

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