Lebendige Menschen sind Gottlober

wer etwas Unvergängliches atmet, dessen Dasein hat eine andere Bestimmung.

„Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.“
Ps. 80, 19

Welch ein herrlicher Bezug von „leben“ und „deinen Namen anrufen.“ Leben in allem was es ausmacht, steht in einer unmittelbaren Beziehung mit Gott. Gott anrufen, auf ihn bezogen sein, von ihm alles zu erwarten, ihn hochhalten und verehren, ist das Mittel gegen die Sterblichkeit. Leben ist das in Gott sein. In der Gottesgegewart entfaltet sich unser Menschsein. Ohne Anrufen, ohne um Gott sein, also kein Leben. Dieses Leben ist direkt in das Ostergeschehen eingebettet. Es entzündet sich an dem auferstandenen Christus, der uns Menschen das unvergängliche Leben aus Gott erschlossen hat. Mit Ostern bekommt das Leben ein ewigkeitliches Qualitätssiegel. Durch Jesus ist der Mensch wieder in das, ‚in Gott sein‘ gerückt. Im Gott anrufen, in der Anbetung sind wir Zuhause. Im in und um Gott sein, sind wir voll in unserem Element. Leben beginnt am Herzen dessen, der den Tod zerstört hat.

Unsere allererste Daseinsform liegt nicht in irgendwelchen Aktivitäten oder Zuwendungen an Menschen; sie liegt in „deinen Namen anrufen.“ Lebenserfüllung kann sich nie aus unserer Leistung entwickeln, aus den Erfolgerlebnissen, die wir zu verbuchen haben, sondern aus dem Gotteslob. Aus der Anbetung, aus dem empfangenen Ostererlebnis entwickeln sich unsere Lebensäußerungen, die in die Welt und die Menschen hineindringen. Ein lebendiger Mensch ist ein Gottlober.

Warum sollten wir in irgend etwas anderem unsere Bestimmung und Lebensinhalt suchen?

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