Singen statt jammern

wir haben keinen Grund zu jammern und zu klagen.

„Ich will singen von der Gnade des Herrn ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für.“
Ps. 89, 2

Gnade und Treue kennzeichnen den Karfreitag. Gott erbarmt sich über seine Menschheit. Gott kann das Chaos der Welt nicht mit ansehen. Seine Gedanken mit seiner Schöpfung waren ganz andere, als das, was die Menschen daraus gemacht haben. Er wird sich nie damit abfinden, dass die Welt im Unheil erstickt. Dort wo wir von ihm abrücken und damit das Elend auslösen, lässt er nicht locker. Treue ist das Stehen für uns. Gott weicht keinen Augenblick von unserer Seite, auch wenn wir weichen, uns zurückziehen und zweifeln. Diese Treue ist das stärkste Ja, gegen alles Nein. Er leidet sich gegen allen Widerstand zu uns durch. Diese Treue vollendet sich in seiner Gnade. Sein Stehen zum Menschen, legt er in das Kreuz Christi. Mit Christus zeigt Gott, dass er nicht unversöhnt mit Menschen leben will. Weil er gnädig und treu ist, ist Heil für uns greifbar. Nur dadurch kommen Lebensbrüche in Ordnung. Gnädig und treu, lassen uns wieder voll und ganz im Leben stehen. Da sind Blockaden und Anklagen weg, da beginnt unser Aufatmen.

Wer aufatmet, ist aufgerichtet und kann singen, kann reden, kann verkündigen. Gnade und Treue bringen ein Leben in Aufbruch. Wer Gnade und Treue erfährt, ist ab jetzt ein Lobsänger und das für alle Zeit. Das ist eine ganz neue Bestimmung, ein ganz neuer Antrieb, da passiert etwas mit unserem Mund. Der kann einfach nicht mehr still sein. Wir sind wie Angezündete, wie Begeisterte über dem, was von Gott, von Christus auf uns zukommt. Wo Gnade und Treue auf einen Menschen fallen, wird aus Jammern ein Singen, aus Klagen ein Verkündigen.

Kann die Welt an uns entdecken, dass uns Christus wieder mit Gott versöhnt hat?

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