Eine Nähe, die das Fürchten lehrt

wir haben keinen Grund in der Schreckstarre stecken zu bleiben.

„Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.“
Ps. 22, 12

Mach deine Not zum Gebet. Hier erkennt ein Mensch, dass Angst mit Gottesferne zusammen hängt. Hilflosigkeit bricht da aus, wo der Mensch sich selbst und den Dingen dieser Welt ausgliefert ist. Da ist eine Bedrohung ohne Ausweg. Darin entwickelt sich die Erkenntnis, ich habe kein Mittel gegen den Schreck. Das Einzige, was da überhaupt helfen kann ist der Schrei nach Gott. Das ist das Wesen des Glaubens, dass er weiß, Angst hängt mit der Abwesenheit Gottes zusammen. Wenn ich Hilfe für meine Situation erfahren will, muss Gott näher kommen. Das was Nacht überwindet, das was dem Leben überhaupt Perspektive geben kann, kann nur von einem nahen Gott kommen.

Unsere Hilfe, liegt in der Nähe, liegt in Gott, der den Schrecken das fürchten lehrt. Wir sind nicht hilflos, wir sind nicht ausgeliefert, wo wir Gottes Nähe suchen und zulassen. Gottes Nähe ist die alles bestimmende Macht, wenn die Angst nahe ist. Nähe Gottes ist immer mehr, weil darin das Heil, das Aufrichten in der Angst ist. Die Angst ist machtlos, wenn Christus gegenwärtig ist.

Der Glaube ist die Macht, die Gott in unsere Nähe rückt. Im Glauben, in dem wir Gottes Handeln an uns zulassen, hat der Schrecken keine Macht mehr.

Es ist genügend Hilfe da, warum sollten wir diese Nähe nicht ergreifen?

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