Im Elend von Liebe umfangen

uns groß zu machen ist nicht unsere Sache.

„Gott, du holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde. Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder.“
PS. 71, 20-21

Erdendasein verschleißt. Leben in der Welt ist belastet und drück zu Boden. Von dem, was uns täglich schrecken kann, können wir ein Lied singen. Hier wird nirgends der Versuch unternommen, Krisen menschlich zu bewältigen. Tiefen sind Gottes Sache. Gott holt herauf. Tiefen der Erde sind die Nacht der Seele. Da fällt das ganze Erdgebundensein auf den Menschen. Der Fluch des Sterben müssens, liegt auf dem Menschen. Erde ist die unerlöste Welt, die zu ihrer Befreiung ihren Gott braucht. Gott ist die Gegenbewegung zur Tiefe der Welt. Gott richtet auf. Allein von ihm kommt etwas, was diese Tiefenwege durchbricht. Wenn etwas dastehen soll, an dessen Ende nicht der Tod steht, dann kommt das von Gott. Er macht sehr groß, was die Erde klein gemacht hat. Er tröstet, was vom Leben in Trauer erniedrigt  wurde.

Eine brüchige Welt, wird nur durch Gott stabilisiert. Das ist unser starker Trost, dass wir in allem Elend von der Liebe Gottes umfangen sind. Wir haben genügend Halt, wir sind groß gemacht, nicht weil wir genügend Disziplin an den Tag legen und uns zusammen reißen, sondern weil Gott uns sehr groß macht.

Das soll auch heute unser Bekenntnis sein.
Woher wollen wir sonst unseren Trost bekommen, wenn alles um uns herum selber den Trost von Gott braucht?

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