Fort ist fort

Gott macht keine halben Sachen.

„Der Herr spricht: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.“
2. Mose 33, 19

auch wenn wir immer wieder einmal sagen: es gibt nichts endgültigeres, als ein gutes Provisorium, werden wir hier eines besseren belehrt. Gott ist in seiner Endgültigkeit nicht zu toppen. Wem er gnädig ist, der ist für alle Zeiten begnadigt. Wem er sich zuwendet, der kann nicht mehr aus seiner Gegenwart herausfallen. Wen Gott befreit, dem fallen alle Lasten ab. Gottes Handeln ist so grundlegend, dass einmal gehandelt für immer bedeutet. Da gibt es kein Versagen, keine noch so große Schuld, bei der er nachbessern müsste, oder seine Behandlung wiederholen, wie bei der Unkrautbekämpfung. Einmal erlöst, immer erlöst. Mit Christus hat er sein gnädig sein für Zeit und Ewigkeit festgemacht. Das steht unverrückbar, immer gültig, radikal alles erfassend im Raum.

Was von ihm so grundsätzlich geregelt ist, braucht auch keinen weiteren Beitrag von uns. Erbarmen ist zutiefst an Christus geknüpft und nicht an menschliches Verhalten. Es zeigt umso mehr die Eigenart Gottes, die immer unabhängig vom Menschen gelblieben ist. Hätte er sich an irgeneiner Stelle vom Menschen abhängig gemacht, wäre sein Erlösungswerk begrenzt. Er brauchte den Christus, damit sein Erbarmen vollkommen und ewig ist.

Wer solches Erbarmen erfährt, hat nichts mehr zu beklagen. Gott lebt nicht nach dem Motto: Vergeben habe ich dir, aber vergessen kann ich nicht. Erbarmen heißt, weg ist weg! Da sind keine Reste mehr, da ist kein Fünkchen von minimaler Schuld, da gibt es keinen Vorwurf mehr. Was von Christus erlöst ist, ist fort. Was einmal bei Christus gelandet ist, kann uns nicht mehr anklagen. Schluss mit aller Selbstanklage, die wie eine Kuh auf der grünen Wiese, das vor Zeiten Gefressene wiederkäut.

Die Endgültigkeit von Gottes Erbarmen ist die beste Vergangenheitsbewältigung. Wo Gott gnädig ist, sind die Dinge abgehakt. Wir sind komplett frei, offen, unbefangen für ganz neue Wege, als wäre nie etwas gewesen.

Wollen wir bei so viel Erbarmen, uns immer noch mit Unmengen an Altlasten blockieren?

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