Das Ende aller Ausreden

das ist das Holz, aus dem Persönlichkeiten geschnitzt werden.

„Du allein kennst das Herz aller Menschen.“
1. Kön. 8, 39

Du kennst das Herz, stellt ein Menschenleben auf den Kopf. Was Gott kennt ist nicht nur gesehen, sondern in der Tiefe erfasst. Dieses Erkennen ist das voll und ganz am Puls sein. Gott sieht bei uns durch. Er ist uns näher, als wir uns selbst sind. Er geht gewissermaßen bei uns aus uns ein; er ist bei uns Zuhause. Er kennt alle Abgründe, alle Sorgen, alle Zwänge, alles, was unser Dasein umtreibt und belastet. Da gibt es wirklich nichts, wo er nicht voll dran ist.

Wo Gott dran und drin ist, ist nichts ungesehen, ist nichts übersehen und ist jeder Winkel mit Gottgegenwart ausgefüllt. Heil und Auferstehungskraft sind die benachbarten Zellen von Angst und Verzweiflung. Genau neben dem was unser Leben aus den Angeln heben und schwächen will, ist ein Wirkstoff der aufbaut. Kennen heißt, Gott weiß wie es sich anfühlt gedemütigt zu werden, von Lebensschicksalen in die Ecke gedrängt zu werden. In der Ohnmacht des Lebens wirkt die stärkste Macht des Ewigen. Wir sind nie mehr auf uns selbst gestellt. Wir sind in keiner noch so dreckigen Situation die Ausgelieferen und Machtlosen.

Dass Gott uns kennt, ist das Ende aller Ausreden. Wir brauchen keine Mitleidstour reiten. Es ist kein Zustand ein hoffnungsloser Fall. Was Gott kennt, ist getröstet und voller Kraft. Da ist ausgemiezelt, über Menschen, die mich schlecht behandeln und das Leben, das einen hart geschlagen hat. Was Gott kennt, kann stehen. Wir sind Aufgerichtete. Gott macht uns dadurch zu unerschütterlichen Persönlichkeiten. Das kann auf andere sogar arrogant und selbstherrlich wirken, wenn man unter Lasten nicht mehr in die Knie geht. Wir stehen, wir sind aufgerichtet, wir können lieben, wo andere mit Dreck schmeißen.

Weil Gott uns kennt, führen wir ein Überwindungsleben, weil er schon längst uns überwunden hat, mit all dem was uns zu schaffen macht.

Warum sollten wir auf dem Boden herumkriechen, wenn wir zu einem Leben im Stehen begnadet sind?

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Eine Antwort

  1. Lieber Theophilos

    ich komme Morgen um 13.16 Uhr in Dettingen Lehen an und laufe dann zum Blumeneschäft. Abfahren werde ich am Sonntag um 16.40 Uhr.

    Ich freue mich!

    Liebe Grüße Doris

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