Krisen sind genial

unsere Krisen sollen Lob gebären.

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? “
Hiob 2, 10

Eine Aussage, mit der viele ihre  Schwierigkeiten haben. Kann von dem guten Gott, Böses kommen? Niemand hat ein Problem damit, die Wohltaten Gottes anzunehmen und dafür dankbar zu sein. Das verbindet sich selbstverständlich mit der Vorstellung, die wir von Gott haben. Doch Böses annehmen?

Gott will weder Böses, noch schafft er Böses, aber er gebraucht Böses, für sein Gutes. Wir leben nun einmal in der gefallenen Schöpfung, mit allen Konsequenzen. Wir erleben an uns selbst die Grenzen unserer Menschlichkeit. Die Krise, die Schuld, das Leid, der Zerbruch bestimmen diese Welt und auch jedes fromme Leben. Im Annehmen dieser Tatsache, stellen wir uns unter Gott und seiner erlösungsbedürftigen Schöpfung. Wir leben nicht in einer Scheinwelt, in der wir uns über die Gebrochenheit des Lebens hinwegsetzen, sondern wir leben in dem Schmerz, dass Gottes heilige Welt noch angefochten und verborgen ist.

Das Böse annehmen, bedeutet sich selbst zu erkennen und zu seiner Schuldhaftigkeit zu stehen. Es bedeutet, eine heilsame Sicht zum Leid zu gewinnen. Im Leid, in Lebensbrüchen, in Schmerzen, will sich der erneuernde Christus offenbaren. Ohne Leid, ohne Böses sind wir nicht erlösungsbedürftig. Der Schmerz wird zu einem Heilmittel für die Gotteswirklichkeit. Leid lässt uns zu Gott hinreifen. Der Schmerz ist nicht das Zerbrechen an Gott, sondern unser Zerbrechen, damit Gott in uns Raum findet.

Somit sind die Krisen, das Beste, was uns passieren kann, weil wir in unser Gottesbedürftigkeit, zu unserem Heil ausreifen. Es sind die Widerstände des Lebens, die uns in Gottes Arme treiben.
In der Krise zeigt sich am stärksten, wie nahe und treu Gott ist.

Ist es nicht an der Zeit, dass genau dort, wo die Welt über uns zusammenbricht, uns die Augen aufgehen, dass gerade jetzt die Stunde des Heils in uns zu reifen beginnt?

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