Unser Blog

Die täglichen „Mut-mach-Worte“ von Bruder Theophilos und weitere aufbauende Perlen aus dem Kloster.

Unendliche Räume warten auf dich

Hallo ihr grandiosen DEHNUNGSSPEZIALISTEN,

Fraget nach dem Herrn und seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!
Ps 105,4 

Wie gehen wir in der Regel unsere Probleme an? Wir Hirnen. Wir fragen unseren Geist, welche Erfahrungen er zur Lösung gespeichert hat. Wir bewegen uns in der Box, die unseren Vorstellungen entspricht.

In welchen Räumen muss sich wohl Antonio Gaudi bewegt haben, als er die Basilika „Sagrada Familia“ in Barcelona erschaffen hat? Wo war der Geist von Georg Friedrich Händel, als sein großes „Halleluja“ entstand? Welche Gedanken trieben Martin Luther King an, als er seine Zukunftsvision für die soziale, und rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner in den Vereinigten Staaten vortrug? „I have a dream!“

Wir sind dazu geschaffen, uns in Räumen zu bewegen, die außerhalb unseres Geistes liegen.

Räume, die das natürliche Denken übersteigen. Da gibt es einen Bereich, der unserem „vernünftigen“ Geist verschlossen ist. Der Eintritt dafür ist: Fraget nach dem Herrn, suchet sein Antlitz!

Du bist eingeladen, deinen Geist von dem unendlichen GEIST beflügeln zu lassen.

Da hört dein Geist nicht am Rande deiner Box auf, da erfasst dich ein GEIST, der keine Grenzen kennt. Frage nach dem Herrn, ist die Revolution deines Geistes. Das sprengt alle bisherigen Vorstellungen.

Du öffnest dich einer Führung, die aus dem Unerschöpflichen schöpft.

Dein Geist empfindet es, als würdest du dich auf Glatteis begeben. Das sich Einlassen auf diesen grenzenlosen GEIST fordert dein volles Vertrauen, wogegen dein natürlicher Geist rebelliert. Doch in welchen Räumen könntest du unterwegs sein, wenn du deine Fragen diesem GEIST stellst?

Wo verlasse ich meine Box, um mich in endlose Räume hineinzudehnen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!
Blühende Grüße Theophilos


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Verstehe deinen Schmerz richtig

Hallo ihr lieben SCHÖPFUNGSENERGIEN,

Er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen.
Jes 53,5 

Leiden ist oft zum Lebensgefühl geworden. Schmerz, den wir empfinden, ist eingeschlossene Lebensenergie, die sich vom großen Energiefeld abgespalten hat. Diese Energie hat sich durch ihre unnatürliche Identifikation mit dem Verstand teilweise verselbstständigt. Sie hat sich gegen sich selbst und gegen das Leben gerichtet.

Was glaubst du, warum unsere Zivilisation so lebensfeindlich geworden ist? Warum leide ich, wenn mein Geschäft nicht mehr läuft, wie vor zehn Jahren?

Steckt nicht hinter jedem Schmerz, den ich empfinde, der Kampf gegen etwas, mit dem ich mich identifiziert habe, jedoch jetzt losgelassen werden will?

Wenn Schmerz das rote Licht ist, das den unterbrochenen Lebensfluss anzeigt, gilt es da nicht, bei diesem Signal hellwach zu werden? Ist es da sinnvoll den Schmerz zu bekämpfen, oder eher zu fragen: Wen oder was bekämpfe ich gerade?

Jesaja beschreibt den leidenden Gottesknecht und malt eine menschliche Seele, die sich von ihrem Lebensnerv abgeschnitten hat.

Von Natur aus sind wir Gotteskrieger*innen, in denen sich schöpferische Gewalt manifestiert.

Doch wo wir uns gegen diese Berufung stellen, bekämpfen wir uns selbst und beginnen zu leiden.

Schöpfung ist pure Lebens- und Liebesenegie, ist lebendige Bewegung, die durch alles fließt.

Wo ich mich von diesem Energiefeld abspalte, leide ich.

Wenn in deinem Geschäft keine Lebensenergie mehr fließt, weshalb hälst du es noch fest? Wenn diese Energie in neue Kanäle fließen will, welche Schleußen wollen dann in dir geöffnet werden?

Welchen Energiefluss, will mein Schmerz wieder in Bewegung bringen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wie schlaflose Nächte fröhlich werden

Hallo ihr lieben LICHTWANDLER,

Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
Ps 126,3 

Wer kennt nicht die Nächte, in denen er schweißgebadet aufschnellt, getrieben von vielen Aufgaben, die vor einem liegen, gedrückt von der Verantwortung, die auf einem lastet? Der Kopf brummt. An die Schädeldecke hämmert jeder Pulsschlag. Heute hatte ich solch eine Nacht. Ich bin aus den sich auftürmenden Gedanken ausgestiegen und machte eine Meditation.

– Konzentration auf meinen Atem. Tief und ruhig einatmen und beim Ausatmen ließ ich die vielen treibenden Gedanken los.

Den Atem begleitete die Vorstellung, Licht einzuatmen und beim Ausatmen mich in einem Meer von Licht aufzulösen. Immer wieder, – Licht einatmen, – ins Licht hineinsinken.

Ruhe breitete sich aus. In diesem Raum voller Licht begegnete ich mir selbst, am Ende meiner Reise. Es war die ältere Version meines Selbst, dass die vielen Hürden hinter sich hatte und mich anstrahlte. Bei unserer Begegnung erlebte ich zwei Dinge:

Allen Umständen zum Trotz, ICH KOMME GUT AN und, ein Teil des LICHTes, das diesen Raum erfüllt, WOHNT naturbedingt IN MIR.

Eine Begegnung nach Mitternacht, die alles entkrampfte. Wo mir mein Gehirn ein Drama vorspielte, durfte ich erfahren: Es zählt nur der nächste Schritt. Auch wenn unübersehbare Berge vor mir stehen, weiß ich, ich komme glücklich an. Was hindert mich, in dem Bewusstsein zu leben, der Herr hat Großes an mir getan?

Ist es nicht groß, bei jedem Atemzug bewusst erleben zu können, durch mich strömt Licht, mit dem ich immer verbunden bin? Muss ich dann verrückt spielen, wenn´s dick kommt?   

Wann nehme ich mir Zeit, meinem zukünftigen Selbst zu begegnen, damit meine hitzigen Tage und schlaflosen Nächte fröhlich werden?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne Dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Fühle dich eins mit allem

Hallo ihr lieben EMOTIONSRAKETEN,

Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Hochgelobt sei Gott!
Ps 70,5 

Wie würdest du gerade dein augenblickliches Lebensgefühl beschreiben? Ist es eher entspannt oder angespannt, erfüllt oder nervig, energiegeladen oder energielos, optimistisch oder sorgenvoll? Bist du wütend auf die, die beim Thema Impfen anderer Meinung sind als du, oder bist du mit dir und der Welt im Frieden? Unser Lebensgefühl entscheidet, ob wir gefrustet oder fasziniert durchs Leben gehen.

Spüren wir in das, was uns gerade ärgert und aufbringt hinein, erkennen wir ein Muster unserer Gedanken. Sie erzählen Geschichten, werten und interpretieren Dinge und Menschen.

Ohne zu merken, sind wir oft Gefangene unserer Art, die Welt zu erklären.

Das fühlt sich schlecht an, weil ein stimmiges Gefühl nicht im Kopf entsteht.

Wir Herren der Schöpfung tun uns schwer mit Gefühlen. Oft blockiert uns da unser mathematisches Denken.

LEBENSGEFÜHL ist HERZENSSACHE.

Hochgelobt sei Gott, ist ein Orgasmus an Gefühlen. Hier explodiert Freude und Dankbarkeit, aus ihrem tiefsten Sein heraus. Ich fühle mich mit dem Ursprung meiner Existenz verbunden. Ich erlebe diesen Moment als schöpferische Emotions-Schleuder. Ekstase im Einssein mit Gott.

Das geschieht auf rein emotionaler Ebene.

„Dein Heil lieben“, fühlt sich in das Einssein mit allem hinein. Heil geschieht, wenn Brüche verschmelzen und ganz werden. Ich liebe das Verbunden sein mit der ganzen Schöpfung.

Wäre dieses Lebensgefühl nicht der Ansatz für das Miteinander mit deinem Bruder und deiner Schwester? Würde damit nicht der aufgeladene Dampf in der Gesellschaft sich entspannen? Ginge da nicht heilsamer Frieden von dir aus? 

Wie könnte ich mich noch hingebungsvoller in dieses Einssein hineinfühlen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Du bist ein Gewinner

Hallo ihr lieben LOTTOKÖNIGE*INNEN,

Der Herr ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.
Jer 10,10 

Was wäre bei der Nachricht von der Lottogesellschaft: Sie haben den Jack-Pot geknackt – Gewinn: 37 Millionen Euro! Würde da nicht das Herz stillstehen? Stünde da nicht schlagartig alles auf den Kopf? Gäbe es da auf absehbare Zeit noch irgendwelche Geldsorgen? Könntest du dir nicht Träume erfüllen, die du nie träumen gewagt hast? Wie viele träumen schon Jahrzehnte vom großen Lottogewinn, leben jedoch täglich ihr bescheidenes Dasein.

Wie würde sich das Anfühlen, wenn wir von jetzt auf sofort, mit unserer Einstellung wie ein Lottogewinner leben könnten?

Kann es sein, dass wir vergessen haben, wie reich, wie schön und wie gut wir sind? Woher kommt es, dass wir oft so klein von uns denken? Wann haben wir angefangen, uns über unsere Begrenzungen und Fehler zu definieren?

Was würde das mit uns machen, wenn plötzlich eine schöne Karte im Briefkasten steckt, auf der nur steht:

DU BIST EIN GEWINNER!!!

Wenn der Herr, der wahrhaftige und lebendige Gott ist, der ewige König, dann ist das deine Gewinnbenachrichtigung.

Das ist dein großes LOS. Das ist die volle Ausschüttung von dem, was Leben zu bieten hat. Wir haben das Los in der Tasche und tun so, als ob wir nichts davon wüssten. Wir sind eingeladen, das Wahrhaftige, das Lebendige, den ewigen König in uns zu entdecken. Schau nicht auf den Mangel da Draußen, schau auf den Schatz, der in dir wohnt und wartet, dass dieser Gewinn ausgeschüttet wird.

Stell dir vor, du bist Lottokönig, du würdest sofort loslegen, aus den Vollen zu schöpfen. Was hält dich zurück, jetzt aus deinem Reichtum zu leben?

Welche Gedanken könnten mir helfen, unendlich weit zu denken?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Wie aus Reden kreatives Erschaffen wird

Hallo ihr lieben HANDLUNGSSPEZIALISTEN,

Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Pred 5,6 

Wir sind oft pausenlose ERKLÄR-BÄREN.

Ich ertappte mich dabei selbst bei einer Kommunikationsübung. Wir untersuchten, wie es in Gesprächen anfängt zu knallen. Ich stehe für Weiterentwicklung, Wachstum und Neues probieren. Dazu versuche ich meine Mitarbeiter zu gewinnen. Sie reagieren oft erschrocken und abwehrend. Als ich meine Not schilderte, stießen wir auf einen chaotischen Erklärungsschwall. Ein bewertender Wasserfall quoll aus mir heraus: „Die haben Angst vor Neuem, sind unbeweglich, wollen es so, wie es immer war.“

Viele leere, vorwurfsvolle Worte. Nichts von einfach: Da verstehen andere nicht, was ich möchte.

Was geschieht, wenn ich wahrnehme, meine Botschaft kommt nicht an? Fühle ich mich da nicht hilflos oder genervt? Was geschieht, wenn ich mein Bedürfnis von Wachstum wahrnehme und mich einfühlsamer auf mein Gegenüber zubewege? Was wäre, wenn ich auf seine Bedenken einginge? – Ich sehe, dich hält etwas zurück; was könnte dir helfen, den Schritt zu gehen?

Aus vielen Worten wird Empathie. „Wo viel geredet wird, da fürchte Gott.“

Da werden phrasenhafte Worte Tat.
Treffende Worte, bewegen Welten.
Pure Empathie, bezieht andere ein und wird Handlung.

Wo erkennst du bei dir den Versuch, dich mit vielen Worten dazustellen? Was könnte ein empathisches Du bewirken, bei dem du dem anderen eine prägnante Bitte aussprichst, die zu erfolgreichen Handlungen führt?     

Welcher meiner vielen Worte drehen sich um mich und suchen ein Du, mit dem sie erfolgreich kreativ erschaffen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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In dir lebt Größeres

Hallo ihr lieben WUNDERKINDER,

Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden!
Ps 19,13 

Wir staunten nicht schlecht, als wir vergangene Woche als Gemeinschaft einen Workshop über gewaltfreie Kommunikation machten. Da wunderten wir uns zuvor, dass wir in unseren Gesprächen nur schwer einen Konsens fanden, uns oft kaum mehr etwas zu sagen hatten und jeder sich gefrustet zurückzog. Nun lernten wir von der Bewertungsrolle, in der wir vom anderen ein inneres (schlechtes) Urteil hatten, in eine BEOBACHTERROLLE zu schlüpfen, in der wir nur wahrnehmen, ohne zu bewerten. Dazu erforschten wir unsere Gefühle und Bedürfnisse, die ich z.B. habe, wenn mich etwas am anderen nervt.

Wo ich dann mein Bedürfnis wahrnehme, kann ich ohne Vorwürfe eine Bitte an den andern richten, der ohne Druck auf mein Anliegen eingehen kann.

Ein riesiges Aha-Erlebnis, das Brücken zum Herzen des anderen baute.

Unbewusst zu kommunizieren kann Häuser abbrennen und Miteinander verhärten. Beim sich bewusst machen, dass der andere kein Scheusal ist, können Türen aufgehen, die keiner vermutet hätte. Plötzlich erkannten wir wieder, wie wertvoll der andere ist und dass wir in der Tiefe auf einem gemeinsamen Weg unterwegs sind.

Wie tragisch ist es erst, wenn ich dem Leben unbewusst begegne.

Wie sehr bin ich mir bewusst, wer ich wirklich bin?

Mache ich mir vom ersten Atemzug an klar, ich bin nicht der Theophilos, sondern Gottes Ebenbild? Verbinde ich mich mit Himmel und Erde, um unendliche Liebe und unerschütterlichen Frieden auf die Welt zu bringen?

Was könnte in deinem Alltag zu blühen beginnen, wenn du dir bewusst wärest, dass du ein Brückenbauer zwischen Himmel und Erde bist? Welcher Wert käme auf die Erde, wenn das Verborgene sichtbar würde?  

Wo halte ich inne, damit mir bewusstwird, welches Lob in mir aufsteigen will?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!
Blühende Grüße Theophilos


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Ein Schritt in deine Kraft

Hallo ihr lieben TIEFREISENDEN,

Weh denen, dich sich verlassen auf Rosse und vertrauen auf Wagen, weil ihrer viele sind! Aber sie schauen nicht auf den Heiligen Israels, und den Herrn befragen sie nicht. 
Jes 31,1

Deine Lebensreise hat eine äußere und eine innere Absicht. Die äußere Absicht ist, an deinem Ziel oder Bestimmungsort anzukommen, das zu erfüllen, was du dir vorgenommen hast.

Wenn aber deine Bestimmung oder Schritte, die du in der Zukunft machen willst, so viel von deiner Aufmerksamkeit beanspruchen, dass sie wichtiger werden als der Schritt, den du jetzt gerade machst, dann verpasst du die innere Absicht deiner Reise völlig.

Und die hat nichts damit zu tun, wohin du gehst oder was du tust, sondern nur damit, wie du es tust. – Eckard Tolle.

Wir suchen nach Sicherheit und Erfolg und legen dafür die entsprechenden Strategien fest, diese zu erreichen. Wir kämpfen wie die Löwen, um nicht unterzugehen. Doch das, was uns antreibt, gehört zur äußeren Absicht, mit Raum und Zeit. Es ist das sich verlassen auf Rosse und Wagen.

Bei dem Schauen auf den Heiligen Israels, geht es um die innere Absicht und um eine Vertiefung unseres Seins im ZEITLOSEN JETZT.

Deine äußere Reise kann eine Million Schritte lang sein; deine innere Reise braucht nur einen: den Schritt, den du jetzt gerade tust. Dieser Schritt wird dich in dein Sein mit Gott bringen. Das Ziel deiner Reise nach innen, ist zu du dir selbst.

Wie würde sich das Ziel deiner äußeren Absicht gestalten, wenn du diesen einen Schritt zu dir gewagt hast? Könnte es nicht sein, dass du aus dem „von innen heraus“, mit viel mehr Kraft diese Welt bewegst? 

Wie könnte heute der eine Schritt nach innen aussehen?

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Blühende Grüße Theophilos


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Dich kann nichts umhauen

Hallo ihr lieben UNERSCHÜTTERLICHEN,

Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe.
Hiob 16,19 

Wie fühlt sich das wohl an, wenn dir das Leben um die Ohren fliegt und es deine ganze Familie auf einmal nicht mehr gibt? Viktor Frankl hat in sieben KZ´s alles verloren. Er wurde geschlagen, seine Würde mit Füßen getreten, Frau und Kinder ermordet. Normalerweise ist man hier mit dem Leben fertig. Da toben Gefühle wie Wut, Enttäuschung, Verzweiflung, Ohnmacht und Hilflosigkeit. Da ist nichts mehr, was einem nur einen Funken Hoffnung geben kann.

Doch in der Hölle eines Konzentrationslagers machte er die Erkenntnis seines Lebens:

„Man kann dem Menschen alles nehmen,
jedoch nicht die FREIHEIT,
wie er sich zu den Gegebenheiten stellt.“

Ich kann in jeder Situation frei entscheiden, mich als Opfer zu fühlen oder die Verantwortung über meine dunklen Urteile übernehmen und Handeln.

HIOB hatte ähnlich schlechte Karten. Bei ihm war es nicht nur seine Familie, sondern auch noch wirtschaftlicher Ruin, der ihn hätte in den Wahnsinn treiben können.
Doch nichts von: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, das Leben hat mir übel mitgespielt.“

Im Gegenteil: „Seht, gerade jetzt ist mein Zeuge im Himmel.
Für mich steht der höchste Anwalt.“

Kein Fingerzeig, keine Schuldzuweisung an Gott und die katastrophalen Umstände. „Der Glaube ist eine feste Zuversicht, dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Dein Zeuge im Himmel, ist die Kraft des Heiligen Geistes,
die IN DIR LEBENDIG IST.
Da liegt das Geheimnis, mit deinen Katastrophen fertig zu werden. 

Was könnte Wertvolles entstehen, wenn ich mehr vertraue und weniger verurteile?

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Handle mit weitem Herzen

Hallo ihr lieben EMOTIONS-RIESEN,

Du sollst heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der Herr Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden uns sonst keiner.
5. Mose 4,39

Wo mir jemand sagt, „das schaffst du nie,“ oder „das kannst du nicht,“ ist bei mir die Luft raus. Ich fühle mich erschlagen, verzweifelt, gelähmt und hilflos. Auf mich trifft eine Botschaft zwischen Kopf und Herz, die mich emotional völlig außer Kraft setzt. Ich sehe mich als Opfer, das vom Leben verletzt wird.

Der und die da draußen sind schuld, dass es mir so dreckig geht!

Ich fühle mich nicht wertgeschätzt und ziehe mich zurück.
Anders:

Gott, warum lässt du so viel Elend zu und hörst unsere Gebete nicht?

Wir haben nicht nur einen Körper mit Kopf und Verstand, sondern auch Herz und Bauch für Gefühle. Dieses Wissens- und Gefühlszentrum zusammen sind unser EMOTIONAL-KÖRPER. Es ist die Schnittstelle unserer Ganzheit als Leib-Seele-Geist.

Hier sind wir mit einer größeren Dimension verbunden
und haben Zugang zur ureigensten Spiritualität.

Wo wir heute von einem Gott wissen und ihn zu Herzen nehmen sollen, sind wir ganzkörperlich und emotional in ein menschlich nicht mehr fassbares Handeln miteingeschlossen. Da gibt es keine Opfer und Täter, sondern nur noch Selbstverantwortliche. Ich handle aktiv verantwortlich und bin verantwortlich für den Umgang mit dem, was ich erlebe.

Da ist Gott nicht da draußen, sondern lebendiger Prozess in mir. 

Wenn du den Allmächtigen zu Herzen nimmst, wirst du da nicht zur Kraftquelle in aller Lethargie? Wird da nicht dein Handlungsspielraum viel größer in allen hoffnungslosen und dich erschlagenden Situationen?

Was nehme ich heute auf mein HERZ und trage die volle Verantwortung?

 

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