Deine Krise mag dich

 

Hallo, ihr lieben VOM LEBEN IMMER FREUDLICH UMARMTEN,

Der Herr hat´s gegeben, der Herr hat´s genommen; der Name des Herrn sei gelobt!
Hiob 1,21 

Es fühlte sich bescheuert an und wir weinten am Glockenturm, als damals beim Brand das Dach der Kirche einstürzte. Wir waren irritiert als wir kein Zimmer zum Schlafen mehr hatten, wo uns in der Adventszeit in einer Nacht das Ordenshaus genommen wurde. Die Dinge, an denen unser Herzblut hängt, tun weh, wenn sie uns aus den Händen gerissen werden. Menschen, die unerwartet gehen müssen, stellen bei uns alles auf den Kopf, weil schlagartig alles sinnlos geworden ist. Wir spüren in diesem Moment hautnah die Zerbrechlichkeit des Lebens.

Bei Hiob war sein ganzes Leben ein einziger Trümmerhaufen, doch in seinem Schmerz erkannte er: Das Leben meint es gut mit mir; mein Verlust hat einen Sinn.

Eine Aufgabe in unserem Seminar letzte Woche war: Entdecke den Sinn deiner Krise. Finde heraus, was das Geschenk in deinem harten Schlag war. Wenn über allem, was uns widerfährt am Ende das Lob steht, ist selbst Sterben sinnvoll. Ein Herr, der gibt und nimmt, gehört zum großen Halleluja des Lebens. Liegt nicht der größte Schmerzpunkt unseres Lebens darin, dass wir es anders haben wollen als es ist. Ich trauerte jahrelang über eine zerbrochene Beziehung, bis ich erkennen konnte, dass es das Beste war, was mir passieren konnte. Es ist gut, wie es ist. Selbst im KZ empfand Viktor Frankl noch unter schrecklichsten Bedingungen, seine tiefste Freiheit.

Dein Leben meint es gut mit dir, auch in Umständen, die quälen.

Wo ist dein Lob, deine Lebensfreude verstummt, weil du nicht das Jetzt akzeptierst und meinst, anders wäre es besser? Was, wenn dir ausgerechnet deine unmögliche Situation ein Geschenk servieren möchte.

Was ist das Geschenk deines Lebensschlages und deiner Krise?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott schenke dir Frieden in allem Krieg!
Blühende Grüße Theophilos


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Steh auf, dein Leben wartet auf dich.  

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Charisma-Begleitung – Bruder Theophilos

4 Antworten

  1. Lieber Bruder Theopilos, heute hat mir eine Freundin diese Zeilen geschickt. Ich danke Ihnen, kann es schwer annehmen. Ich befinde mich gerade in der schlimmsten Krise meines Lebens, ich bin seit 22 Jahren verheiratet, habe vier Kinder, mein Ehemann und ich sind Christen, glauben an den lebendigen dreieinen Gott und trotzdem hat mein Mann sich in eine andere Frau verliebt, hat zwei Jahre ein Doppelleben geführt, mir es nach den Sommerferien gesagt und er ist immer noch in der Findungsphase, weiß noch immer nicht, wie es weitergeht, ob wir zusammen bleiben oder ob er sich trennen soll. Ich bin bereit zu Vergebung, ich möchte , dass er sich für mich und die Familie entscheidet, jeden Tag flehe ich zu Gott, bete , kann nachts nicht mehr richtig schlafen, bin total fertig, ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll, vielleicht können sie uns in ihre Fürbitte aufnehmen und ich versuche diese Krise anzunehmen… herzliche Grüße F.

  2. Liebster Theophilos!

    Ich mag Dich so so sooooooooo gerne und bei Deinem nächsten Seminar, fahr ich die 7 Stunden rauf zu Dir um zu lauschen, staunen und um mich zu freuen!! Yessssss!!! Danke liebes Leben, dass wir uns gefunden haben ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

  3. Lieber Theophilos,

    ja, deine Worte sind wahr und im Nachhinein oder während der Krise erkennt man, für was es richtig/ gut so war …

    Wenn man sich in einer Krise befindet, hadert man mit sich – will es nicht wahr haben; nicht annehmen. Warum gerade ich …

    Irgendwo ist auch etwas Gutes / Neues, was auf uns wartet; was wir sonst nie zu sehen, zu spüren bekommen hätten.

    Ich spreche aus Erfahrung… gut es ist keine so extreme Ehesituation.
    Aber als die Erschöpfung so zu schlägt , dass das Leben /Arbeiten zur Qual wurde und ich 2 Jahre zu Hause bin…
    Spät war ich bereit dies anzunehmen, konnte viel Neues erfahren aber auch so manche Entscheidung treffen, die mir unsagbar schwer fiel – im Nachhinein aber richtig war. Wir haben einen starken Heiland , der uns führt, bei uns ist. Er kennt den Weg – wir müssen vertrauen , glauben und uns nicht beirren lassen. Das ist nicht immer einfach…
    Liebe Frau F. alles erdenkliche Liebe und Gute. Möge der Heilige Geist dich, euch führen und leiten, Wunden heilen, und es zu einem guten Ausgang führen.

    Eine Glaubensschwester sagte : Gott macht keine Fehler – wir erkennen eben manchmal schwer, warum es so ist..

    Sei gesegnet mit all deinen Lieben unser HERR ist bei euch Allen.

  4. …die Hiobsgeschichte hat mich früher total geärgert und ich habe mit meinem Mann nächtelang diskutiert. Meine Tochter hat „Hiob“ gemalt. Dunkelblau, mit schwarzen Augenrändern. Eigentlich ein schöner Hiob, aber die Trauer und Verzweiflung waren sichtbar und deutlich zu erkennen.
    Mein Hader mit der Hiob-Geschichte dauerte lange und alle Vergleiche mit meinen eigenen Lebenssituationen hinkten. Es war das Älterwerden, was mich dazu bewegte, die Schicksale der Menschen zu analysieren und zu ergründen. Ich kam nicht weiter! Es war immer die Trauer die ich teilte aber ich spürte meine Unzulänglichkeit. Ich verstand einfach nicht!! Dann hörte ich von den „Trümmerfrauen“. Sie schufteten und quälten sich, ein Heim wieder herzustellen. Flüchtlinge pflanzten sich in kümmerlichen Gärtchen neues Gemüse heran, Wiesenblumen standen in den spärlich eingerichteten Wohnstuben. Farben und Licht gewannen die Oberhand in solch einer einfachen Umgebung. Langsam fing ich an zu begreifen und ich bin noch immer dabei……………….

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