Bleibe eine unwissend Staunende

 

Hallo, ihr lieben ALLEM SCHEUSAL MIT EINEM ANFÄNGERGEIST BEGEGNENDEN,

Kinder, die das Gesetz nicht kennen, sollen es auch hören und lernen, den Herrn, euren Gott, zu fürchten alle Tage.
5. Mose 31,13 

Die Quantenphysik hat Welten erschlossen, bei denen unser Gehirn den Drehwurm bekommt. Sie sagt, die Dinge, die wir wahrnehmen, entstehen erst, wenn wir anfangen sie wahrzunehmen. Wir geben jedem Ding seine Bedeutung. Wir haben uns kollektiv geeinigt, dass eine Sitzfläche, die vier Beine und eine Lehne hat ein Stuhl ist. Umgekehrt aufgestellt, könnte es ein Unterschlupf für eine Katze sein und die vier Stäbe ein Abwehrsystem für unliebsame Störenfriede.

Ich bin über mich selbst erschrocken, welche aufwertende oder abwertende Bedeutung ich einem anderen Menschen gebe. Auf irgendwelche Indizien hin, fälle ich „mein“ Urteil, wie ich den anderen sehe.

Damit wurde der andere für mich der Mensch, wie ich ihn mit meinem beschränkten Blick wahrnehme. Welch eine unselige Reduzierung und Degradierung.

Wo ich das erkannte, veränderte sich mein Menschen- und Gottesbild radikal. Den Herrn alle Tage zu fürchten, konfrontiert mein Nichtwissen mit dem unfassbaren Staunen, für alles, was ist.

Inzwischen liegt für mich ein unergründbares Geheimnis hinter jedem Menschen und allem, was lebt. Ich möchte das Erforschliche erforschen und das Unerforschliche still verehren, wie es Goethe sagte.

Den Herrn fürchten heißt für mich, meine Urteile, die ich über andere fälle zu fürchten. Es entsteht eine Ehrfurcht vor dem, was ist, wie es ist, ohne dass ich es meiner Wertung unterziehe.

Welche Bedeutung gibst du deinen Lebensumständen und bezeichnest sie als Gut oder Böse?

Was wäre, wenn das Gesetz des Lebens heißt, es ist gut, wie es ist, ob du es verstehst oder nicht? Würde nicht auf allem ein unergründlicher, heiliger Zauber liegen, wenn du allem als ein unwissend Staunender begegnest? 

Welchem Scheusal begegne ich heute mit einem neuen Anfängergeist?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott schenke Frieden in allem Krieg!
Blühende Grüße Theophilos

>>>

Steh auf, dein Leben wartet auf dich.  

Tägliche „Mut-mach-Worte“ – inspirierend – frech – kraftvoll

https://linktr.ee/bruder_theophilos
Willst du dein Charisma zulassen, das viel größer ist als du selbst?
Bist du bereit loszulassen, dass Übernatürliches möglich wird?

Charisma-Begleitung – Bruder Theophilos

Oh, hallo 👋
Schön, dass Sie hier sind.

Tragen Sie sich ein, um jeden Tag inspirierende Mut-mach-Worte von Bruder Theophilos zu erhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

4 Antworten

  1. ….Dinge wahrnehme. wenn ICH sie wahrnehme! Und dann gebe ich den Dingen auch einen Sinn? Meinen Sinn? Das ist eine hohe Verantwortung. Es gibt Menschen, die man nicht wahrnehmen will und trotzdem wahrnehmen muss. Sie laufen einem jeden Tag über den Weg, sie grüßen nicht, sie sprechen böse über andere Menschen usw. Wie soll ich diese Menschen sehen, die ich eigentlich nicht sehen will. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes „böse“. Ich denke dabei an schreckliche Erfahrungen, die sie so werden ließen und habe ein gewisses Nachsehen. Dennoch, sie beleidigen, sind frech usw. – fast ein „Teufelskreis“. Ich will sie nicht wahrnehmen und gehe ihnen aus dem Weg. Ein Thema für heute Nacht um 23 Uhr ……….

    1. Liebe Erika,
      vielleicht liegt die Erkenntnis für Dich darin, dass Du nicht die bist, die Du zu sein denkst und die anderen auch nicht. Dass Euch nicht so eine messerscharfe Grenze voneinander abtrennt, sondern dass wir alle Teil von Gottes Schöpfung sind. Alle Tiere, alle Pflanzen, alle Menschen.. Für das Schaf ist der Wolf das Böse. Aber beide sind Teil der Schöpfung. Vielleicht identifizieren wir uns einfach zu sehr mit unseren Rollen. Deshalb leiden wir.
      Liebe Grüße

  2. Ich hatte gestern schon mit „meinem Scheusal“ umzugehen. Im Nachhinein ist es dennoch hilfreich, diese wunderbaren Zeilen zu lesen, denn manche Menschen sind erst einmal zu verarbeiten. Ob es gerade gut ist, wie es ist, ist für mich eine Frage der persönlichen Annahme der oft existenziellen Unsicherheiten des eigenen Lebens. Manchmal scheint es wirklich auszureichen und man leidet so vor sich hin, so sehr an sich doch auch bemüht eine innere Haltung zu den vielen unsäglichen Ereignissen zu finden. Mysterium Leben, nicht anders zu haben? – Vielen Dank für diesen sehr guten Impuls heute und vor allem auch für den täglichen Segen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert