Erfahre dich als Leuchten im Schreck

 

Hallo, ihr lieben, DIE WUNDEN DER GEBROCHENEN HERZEN VERBINDENDEN,

Der Herr schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.
Ps 103,6 

Wie krass und erschütternd die Gegensätze unseres Lebens sind, erlebte ich gestern beim sonntäglichen Kaffee trinken mit meinen ukrainischen Freunden Kathy und Alexander. Sie zeigten mir Bilder ihrer zerbombten Schule, die nur noch ein Trümmerhaufen ist, in der ihr achtjähriger Sohn Dima noch vor kurzem aus- und eingegangen ist. Schreck und Entsetzen lag auf unseren Augen. Dort wo Hilflosigkeit uns lähmen wollte, schauten wir ein ukrainisches Musikvideo an. Berührend brannte es uns die Mutterliebe zu ihrem Sohn ins Herz, in der die Kraft liegt, sich in all den Scherbenhaufen des Lebens wieder aufzurichten.

Wenn wir der Frage nachgehen, „wozu bin ich in einer oft zu grausamen, Welt,“ finden wir hier die Antwort. Wir brauchen das Unrecht, um zu erfahren, wer wir wirklich sind.

Jesus sagt nicht nur von sich, sondern auch von uns: Ihr seid das Licht der Welt. Du bist das Licht, das in die Finsternis scheint. Durch dich wird die Nacht hell. Wie könnten wir uns in einem lichtvollen Raum als Licht erfahren? Wir sind auf diese Erde gekommen, um diese Kontrasterfahrung zu machen, dass wir geistige Wesen, in einer physischen Welt sind.

Wir tragen Unsterbliches in die Sterblichkeit. Mit diesem göttlichen Auftrag sind wir hier unterwegs. Wir können den Einsturz der Schule nicht verhindern, doch wir können in liebevoller Hingabe die Wunden der gebrochenen Herzen verbinden.

Das Unrecht und das Elend, das dir begegnet, ist die vom Leben auf dem Silbertablett servierte Aufgabe, dich als glühende Liebe zu erfahren.

Recht und Gerechtigkeit entsteht, wo du dich der himmlischen Aufgabe hingibst, mit leuchtenden Augen den Staub der Welt zu verwandeln.   

Wo erfahre ich mich heute bewusst als leuchtende Ausstrahlung im Schreck?

 

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich! Gott schenke Frieden in allem Krieg!
Blühende Grüße Theophilos


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5 Antworten

  1. Ich finde es wunderbar, dass die ukrainischen Flüchtlinge, bei euch im Kloster „vorläufig“ eine Bleibe gefunden haben. Leider ist es nicht der einzige Krieg in dieser Welt. Es bleiben bei vielen die traumatisierten Erebnisse, schlimmster Art ein Leben lang bestehen. Sicher sollen und können wir immer wieder zu Gott aufschauen, was wäre, wenn wir den himmlischen Vater nicht hätten. Und dennoch sehe ich bei vielen die bleibenden Schäden. Ich muss gerade an meinen Vater denken, der als fast noch ein Kind aus Ostpreußen mit der großen Familie flüchten musste. Dieses Trauma hat er mit ins Grab genommen. Und selbst weiss ich wovon ich spreche. Da gibt es noch den „anderen Krieg“, den die Seele verarbeiten muss. Da sind Verluste, durch Unfall, Krankheit etc. , da ist der Sohn, Mann, Schwester – die halbe Familie nicht mehr da. Ich habe es erlebt. Und da bin ich nicht die einzige, die auch solche Trauma erfahren haben. Ich denke heute besonders an diese Menschen im Gebet, die es nicht geschafft haben, darüber hinwegzukommen. Ich selbst bin dankbar, dass ich daran nicht verzweifelt bin, es aber immer wieder auch eine Gradwanderung und Herausforderung ist, jeden Tag damit zu leben. Ich wünsche allen einen guten und behüteten Tag. Gott befohlen – in Verbundenheit ihre
    Pia Meißner

  2. Welch ein Segen für mich, dass ich durch Deine Augen sehen und durch Dein Herz fühlen darf, mein lieber Bruder.
    Gott halte Dich fest umschlungen und ich drück Dich ganz fest im Gedanken. ❤️
    D.B.

    PS: Mein neuer Blog heisst Seelenbilder/Seelenkritzelei

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