Da will in uns etwas aufbrechen

Wenn du dich bekehrst zu dem Herrn, deinem Gott, wird er deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen.
5. Mose 30, 2.3

Die Zeit läuft. Das Hamsterrad dreht sich. Die To-Do-Listen haben uns fest im Griff. Da wird die Sehnsucht geweckt, dass irgendwann alles anders wird. Doch dieser Zeitpunkt liegt im Heute und Jetzt. Da waren Maria und Martha, die bekamen Besuch von Jesus. Martha, dienstbeflissen riss sie sich in orientalischer Gastfreundschaft alle Füße aus dem Leib. Maria setzte sich zu Jesu Füßen. Das war Zickenzoff vom Feinsten. Die eine arbeitet bis zum Umfallen und die andere sitzt herum. Den Gast zu bedienen war oberstes Gebot der Liebe, dem Martha sich verschrieben hatte. Es war ihr Dienst für den Herrn, für den sie sich aufopferte. Sie kannte die Notwendigkeit des Tagesgeschäftes und gibt dafür alles. Jesu antwortet darauf liebevoll, jedoch verwunderlich. Er sagt, das Hören der Maria, ist für diesen Augenblick das Bessere. Aller Einsatz braucht Einkehr, in der wir nicht dem Guten dienen, sondern Christus uns dient.

Das Gefangensein im Tagesgeschäft braucht die Besinnung. Wo To-Do-Listen schreien ist Einkehr nötig. Alle Aktion braucht das Hinhören, das Hineinhören, was jetzt aus der anderen Welt in meine Welt eindringen will. Hinkehren ist bereit sein, sich zu unterbrechen, um Inspirationen aus dem Ewigen zu empfangen. Diese kraftvollen Momente der Auferbauung, die vom Trott befreien, kommen nicht morgen oder übermorgen, sondern jetzt, wenn die Gunst der Stunde ist. Wir brauchen Zeit mit dem Wort, die Begegnung mit Christus täglich, damit nicht To-Do-Listen uns bestimmen, sondern wir sie, durch einen neuen Geist. Wo wir Empfangende im Alltäglichen werden, werden Zwänge zerbersten und Herzen weit.

Wie empfangsbereit sind wir für die Impulse, die aufbrechen wollen?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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