Sich durchfließen lassen

„Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen.“
Spr. 10, 7

Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die niemand kann. Dieses alte Sprichwort bringt das Dilemma des Menschen auf den Punkt. Das Richtige tun, die richtige Entscheidung zu treffen, bleibt ein täglicher Stecken Ritt. Gerecht, kann kein Mensch aus sich selbst sein. Gerechte stehen unter einer höheren Instanz. An ihnen wird etwas richtig gestellt. Ein Gerechter ist einer, der von Gott ins Leben zurückgeholt ist. Er ist nicht das Produkt von mehr oder weniger guten Handlungen, sondern ist das Produkt des Handeln Gottes. Gerecht wird ein Mensch dadurch, das sich die Weisheit Gottes in ihm entfaltet. Er lebt nicht aus sich, sondern aus dem Geist des Gerechten. Gerecht ist der, der mitten im Leben angekommen ist. Die Ursprünge von Recht liegen in schöpferischer Hand. Das Richtige geschieht, wo einer von Segenströmen überschüttet wird. Dazu wurde das Kind im Stall geboren, dass in alles Unrecht wieder Segen fließt. Gerechte sind mit Gottes Guttaten Zugeschüttete.

Gerecht ist weit weg von aller menschlichen Anstrengung. Nicht die moralisch Anständigen werden zum Segen, sondern solche, die sich unter die Dynamik des Wortes stellen und sich zu Liebeshandlungen hinreißen lassen. Die Gerechten sind die, die manchmal gesellschaftliche Normen über den Haufen werfen und sich nicht von dem „man tut“ bestimmen lassen. Sie leuchten dadurch, dass sie sich selbst infrage stellen und sich ständig zu einem Neuanfang inspirieren lassen. Sie lassen sich nicht in menschenerdachte Klischees stecken, sondern überraschen immer wieder mit einer unerklärlichen Lebendigkeit. Solche Gerechten hinterlassen Segenspuren wo sie gehen und stehen.

Wie wird moralischer Krampf noch viel mehr zu einem bereiten sich durchfließen lassen?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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