Lass es aufbrechen

„Das Zeugnis des Herrn ist gewiss und macht die Unverständigen weise.“

Ps. 19, 8

Was das eigentliche Leben ausmacht, offenbart sich oft dort, wo wir das Leben überhaupt nicht verstehen. Neugeburt hat Stallcharakter. Gott zeigt sich in der Ohnmacht der Welt. Es wird Weihnachten, auch wenn Menschen auf dem Weihnachtsmarkt erschossen werden. Da geht Licht an, wo Lichter ausgehen, wenn leidende alte Menschen nicht sterben können, dafür junge Väter mit Bauchspeicheldrüsenkrebs hinaus müssen. In den Fragen aller Fragen, geschieht Zeugnis des Herrn. Gott offenbart sich in den Kontrasten. Wo Leben erwürgt, an die kurze Leine nimmt, wird deutlich, dass es aus anderen Holz geschnitzt ist. Wo wir unter drückenden Lasten leiden, zeigt sich, dass Leiden der unangenehme Geburtskanal ist, der Neues zur Welt bringt.

Ein Baby wird nicht gefragt, ob es den Weg zur Geburt gehen will; es muss durch die Enge durch, um das Licht der Welt zu erblicken. Wir leben, um geboren zu werden. Glaube sieht die Neugeburt, auch wenn noch nichts von geboren werden zu sehen ist. Gott offenbart Leben, wo wir es noch nicht glauben können.

Wie würden wir über ein
Baby denken, das sich im Geburtskanal sagt: Es hat keinen Sinn weiterzugehen. Alles ist trostlos, schleimig uns sowieso hoffnungslos. Wir würden innerlich kochen und schreien: Halt durch, gleich hast du´s geschafft! Wir haben recht damit, und doch bleiben wir oft selbst in der Schicksalshaftigkeit stecken. Wir beklagen üble Umstände, die keiner versteht und merken nicht, dass sich genau darin das Eigentliche offenbaren will. Gott will, dass wir das Leben im Übel entdecken. Er will uns gerade mit Weihnachten zum eigentlichen Durchbruch verhelfen.

Wie können wir dem Geist aus der Krippe glauben, um durchzubrechen?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427

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