Schönheit liegt im Bereuen

„Hiob sprach zu Gott: Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche.“
Hiob 42, 5-6

Schöne und attraktive Menschen scheinen im Leben eine eingebaute Vorfahrt zu haben. Sie werden bewundert und die Welt liegt ihnen zu Füßen. Wer hausiert schon gerne bei einem Vorstellungsgespräch mit seinen Schwächen. Eindruck schinden, sich gut darzustellen, braucht man um erfolgreich zu sein. Doch bei vielen entsprechenden „Schönheiten“ merkt man, wie im Keller die Wölfe heulen. Manch einer vermisst sich vor dem Spiegel, ob seine Körperproportionen im goldenen Schnitt liegen, dreht sich um und macht danach anderen das Leben schwer. Edel ist nicht das, was ein Mensch sich einbildet oder nach außen zur Schau trägt, sondern in wie weit er sich erkennt und dazu steht.

Der gebeutelte Hiob macht die Entdeckung seines Lebens. Er begegnet Gott und erkennt sich dabei selbst. Im Spiegel Gottes findet er sein wahres ich. Da ist Schluss mit Schauspielerei und dem sich etwas vormachen. Wo sein Auge Gott sieht, sieht er sich wie er wirklich ist. Gottesbegegnung ist seine Realität. Selbsterkenntnis ist der Nullpunkt, an dem der Hahn dreimal kräht und mir klar wird: ich bin im Engpass in der Lage, Gott und die Welt zu verraten und meinen guten Vorsätzen untreu zu werden. Diese Erkenntnis ist die Geburtsstunde des Menschseins. Wo ich erkenne, ich lebe aus der Barmherzigkeit, da kann ich wie Petrus zum Fels der Kirche werden. Wahre Größe und Schönheit liegt nicht in dem was ich selbst bin, sondern in dem, was ich von Gott her an mir zulasse. Wo ich meine Brüchigkeit erkenne und in Staub und Asche falle, geschieht das eigentliche Wunder meines Lebens.

Was verteidigen wir an uns und verhindern dadurch unsere Schönheit?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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