Lass dich aufhieven

„Der Herr hebt die Dürftigen aus dem Staub.
1. Sam. 2, 8

Asche zu Asche, Staub zu Staub, ist der Weg der Menschen. Wenn Gott aus dem Staub aufhebt, sieht Leben völlig anders aus. Er schafft gegen den Dreneckaralb.deck, gegen das Erniedrigende und gegen das Vergängliche. Was er aufhebt, wird aus dem Sterben müssen herausgerissen. Damit ist mit Staub basta. Das Eigentliche ist nicht der Erde-Geschmack im Mund, es ist das lebendig geworden sein, aus allem was zu Boden drückt. Aufheben ist Evangelium, ist aufstehen im Tod, ist wach werden in den Katastrophen. Aufheben ist die erste Kerze am Adventskranz, die in das Chaos, in die Unruhe unserer Tage hineinleuchtet. Das Christus-Licht hebt uns aus der geistigen Umnachtung, die uns überall beschleichen will.

Nicht wir machen Gehübungen, wenn wir im Dreck liegen, wir werden aufgehoben. Dürftige erfahren das aufgehoben werden. Das sind Menschen, die leiden unter der Zerrissenheit ihres Lebens. Das sind diejenigen, die sich nicht damit abfinden, dass nichts geht und alles so trostlos erscheint. Es sind solche, die nicht mehr so weitermachen wollen, wie der Lauf der Zeit es ihnen aufgedrängt hat. Es sind die Bereiten, die Offenen, die sich durch das Wort ins Leben hieven lassen. Sie lassen sich willig von dem Hirten auf die Schulter nehmen. Sich aufheben lassen, ist der Aufbruch zu neuen Ufern. Das ist der Umbruch von der Kriechspur auf die atemberaubenden Wege des Geistes. Der Aufgehobene lässt Staub, Erde und Asche hinter sich. Es sind nicht die Schläge des Lebens, die ihn bestimmen, sondern der, der ihm unter die Arme greift.

Kauen wir noch auf dem Staub, den wir auf der Zunge haben, oder spüren wir schon die Arme die uns aufheben?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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