Weniger ist mehr

Mit Geiz ist geil, wurde flächendeckend die Gier nach mehr für weniger, hoffähig gemacht.

„Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.“
Spr. 16. 8

Die Gier nach mehr steckt den Leuten im Blut. Dahinter liegt ein Grundbedürfnis nach Sicherheit. Keiner will zu kurz kommen und sucht einfach seinen Weg rund zu kommen. Wie schwer es ist, heutzutage ein Geschäft durchzubringen, davon kann jeder Unternehmen ein Lied singen. Mit der Angst im Nacken, dass es ja für alle reicht, steht man leicht in der Gefahr, seine Geschäfte auf Kosten anderer zu tätigen. An unserer Wirtschaft sehen wir, wie jeder ums Überleben kämpft und versucht mit Billigangeboten den Markt zu überschwemmen, um noch zu überleben. Auch wir bieten günstige Rosen aus afrikanischen Ländern an, um am Markt zu bleiben und haben nicht immer den Einblick unter welchen menschlichen Bedingungen diese kultiviert wurden.

Dieses Wort will gegen unsere Angst angehen, zu kurz zu kommen. Es geht gegen die innere Spannung an, ob wir uns selbst oder Gott vertrauen. Unrecht entsteht dort wo das Gottvertrauen schwindet. Je mehr sich ein Mensch von Gottes Gerechtigkeit distanziert, entzieht er das Miteinander von allen christlichen Werten. Wo Glaube, Liebe und Hoffnung schwinden zählt das Faustrecht. Je weniger die Gaben Gottes das Zusammenleben von Menschen bestimmen, umso größer wird das Übel. Wo Vertrauen zu Gott wegbricht, müssen Menschen auf Biegen und Brechen um das Eigene rackern. Weniger ist mehr. Es ist am Bußtag ein Umdenken auf das was wirklich durchbringt. Wer mit Gottes Gerechtigkeit und in der Gesinnung Jesu unterwegs ist, wird nicht umkommen, auch wenn uns Zahlen unter Druck setzen. Im Gottvertrauen dürfen wir im Kampf ums Alltägliche, Sorgen abwerfen und Gelassenheit an den Tag legen. Wenn wir sagen, wir verkaufen keine Rosen, wenn sie unter unmenschlichen Bedingungen gezogen wurden, dann haben wir dennoch das Vertrauen, dass dieser Verzicht uns zum Segen wird. Wo wir zu Gottes Maßstäben umkehren, wird sich Gott zu den Seinen stellen. Wir proklamieren in einer Welt die angstgetrieben andere ausnutzt, dass Gottvertrauen mehr ist als wir mit allen unrechten Methoden krallen können. Wo wir umdenken und uns auf unsere Werte besinnen, stoßen wir auf das Geheimnis des Segens, das unkalkulierbar und unberechenbar ist. Dann ist weniger mehr.

Ist es nicht sinnvoll, unsere Geiz-ist-geil-Mentalität immer wieder zu hinterfragen, um dabei zu entdecken, dass Gott ganz andere Methoden der Vermehrung und des Durchtragens kennt?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
Auslegungen für jeden Tag
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