Leuchttürme trotzen der Tragik

Wie wirken die Jesus-Worte: Eure Traurigkeit soll zur Freude werden, auf Eltern, die ihre 14 jährige Larissa vor 3 Jahren bei dem Katastrophenflug 4U9525 verloren, als das Flugzeug in den französischen Alpen zerschellte?

Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“
Josua 1, 5

Leben kann zu gewissen Zeiten total unmenschlich sein. Situationen, bei denen der Atem stockt und die Lichter ausgehen. Genau solchen Menschen, die nichts mehr als die Verlassenheit spüren gilt dieses Wort. Wo nichts mehr hält und alles zusammenbricht, wo die Wege in die Zukunft auf null stehen und der Boden unter den Füßen nicht mehr trägt, rammt Gott einen Pflock in die Erde. Wo unser vergängliches Leben gar nicht anders kann als uns Stück um Stück zu verlassen, gibt Gott einen Halt. Er steht wie ein Leuchtturm, an dem die eisigen Wellen sich brechen. Festigkeit, Stabilität, Unzerstörbarkeit steht mitten in der Schicksalshaftigkeit des Lebens. Das Kreuz Christi ist der Leuchtturm für eine Welt die denkt, dass Leidenswege mit dem Tod enden. Mit dieser Katastrophe auf Golgatha, zeigt er, dass Leid, dass Sterben normal ist, jedoch nicht endgültig. In dem Schrei Jesu: Mein Gott, warum hast du mich verlassen, offenbart er, wie er zum Leben steht. Im Tod erfährt Jesus die Auferstehung. Es wird dabei sichtbar, wie Gott kein Millimeter vom Leben abweicht. Am Kreuz erkennen wir, wie Gott mit Leid umgeht. Er verlässt nicht und weicht nicht von dir.

Somit ist die Tragik des Schicksals, die Geburtsstunde des Lebens. Stellen wir uns doch einfach die schwierigsten Situationen unseres Lebens vor. Genau die Probleme, die wie Berge und Gespenster vor uns stehen, oder die Beziehungen, in denen nichts mehr geht. Dann lassen wir uns dieses Wort auf der Zunge zergehen. Unter diesem Blick reißt ein ungeahnter Horizont auf. Da werden Wege hinter dem Leid möglich. Da kommen Perspektiven in Sackgassen. Da ist mein Schicksal nicht das Letzte. Wo wir nicht mehr verlassen sind, leben wir in allem Verfall als die Aufgerichteten. Dieser Leuchtturm ist der Standpunkt auf dem wir stehen, komme was da wolle. Wir haben eine Standfestigkeit, mitten in einer Welt in der alles vergeht. Wir sind nicht von dem Vergehenden geprägt, sondern von dem stabilisiert, der uns nicht verlässt. Glaubende haben einen Halt, auch wenn Flugzeuge zerschellen. Glaubende können mutig voran durch den Nebel schreiten. Wer nicht verlassen ist, braucht kein Sterben mehr zu fürchten. Wir wissen, dass sich das Leben in allem Zerbrechen durchsetzen wird. Daher gilt es, nicht im Frust der Vergänglichkeit stecken zu bleiben, sondern auf diese Treue zu bauen, dass wir lebendig bleiben.

Wie können wir uns in allen Stürmen noch viel stärker an der Seite dieses Leuchtturms positionieren?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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Auslegungen für jeden Tag
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