Dankbare sind Goldgräber

Dankbarkeit ist das Gefäß, in dem wir die Gaben Gottes festhalten.

„Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“
Ps. 50, 23

Dankbarkeit macht glücklich. Danken hat immer eine Adresse und baut eine Beziehung auf. Danken ist eine hoch emotionale Regung, bei der Energien freigesetzt werden. Wer dankt, öffnet sein Herz und Hände und streckt sie gen Himmel. Danken umarmt das ganze satte Leben. Beim Danken empfinden wir das Glück, das uns in die Wiege gelegt worden ist. Danken ist letztlich eine Liebeserklärung an Gott selbst, der uns mit Gutem überschüttet. Im Danken klammern wir uns an dem fest, dass es da einer richtig gut mit uns meint. Wer Dank opfert, sprudelt das zurück was er empfangen hat. Dank ist der heiße Draht zu seinem Schöpfer. Dankopfer ist weit mehr als das Tischgebet, das sich über den gedeckten Tisch freut. Dankopfer ist ein inneres Jubilieren, das zum Lebensstil wird. Wer dankt, malt sich die Liebkosungen Gottes vor Augen. Er konzentriert sich nicht mehr auf den Mangel und das ganze Übel das ihn umgibt, er wagt den Griff über sich selbst und alle widrigen Umstände hinaus. Wer mit Dankbarkeit unterwegs ist, entdeckt die Goldadern seines Lebens, die vom Dreck verschüttet sind. Im Dankopfer spüren wir die Schätze unseres Lebens auf. Wer Dank opfert, erforscht die Tiefe seines Lebens. Dieses Opfer hat eine Sogwirkung, die uns immer mehr in die Geheimnisse unseres eigenen Lebens hineindringen lässt. Wir entdecken dabei Werte, die wir nie beachtet oder für ganz selbstverständlich gesehen haben. In der Dankbarkeit verschmelzen wir mit dem inneren Raum in uns, in dem nur Gott Zugang hat.

Damit macht das Dankopfer unschlagbar. Wo im Volksmund der Undank der Welt Lohn ist und damit zu allem Unglück beiträgt, liegt im Dank der Weg, unter dem Menschen gesund werden. Im Danken greifen wir in die Schatzkammer Gottes, aus der wir Glaube, Liebe und Hoffnung schöpfen dürfen. Wir können uns entlasten und werden frei zu vergeben. Das ganze innerlich gesund werden in Christus, können wir damit virtuos ausspielen. Wir entwickeln dadurch den Mut, diese empfangenen Gaben regelrecht zu verschleudern. Wir verlieren die Angst, die das Gegenstück zur Dankbarkeit ist. Wo die Dankbarkeit lebt, wuchern wir mit dem Kapital, das uns längst zu Verfügung steht. In der Dankbarkeit werten wir uns selbst auf, weil wir entdecken, hoppla, da ist ja so vieles was in mir steckt, was ich so noch nie gesehen habe. Dank ist nicht nur ein formelles Feedback auf ein erhaltenes Geschenk, sondern der Anfang einer Entdeckungsreise in das was Gott in mich gelegt hat. Wer auf diesem Weg unterwegs ist, wird immer neue Goldadern entdecken, und mehr und mehr in die Unbegreiflichkeit seines Lebens aufbrechen.

Wäre es nicht bedauerlich, wenn wir aus Angst vor Veränderung, auf diese Schatzsuche verzichten würden und dabei ärmlich bleiben?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
Auslegungen für jeden Tag
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