Jetzt ist ausgezittert

Die Kraft eines Lebens liegt darin, alles zu wollen und alles zu geben.

„Der Herr ist seines Volkes Stärke“
Ps. 28, 8

Die Stärke eines Volkes liegt nicht in ihrer Wirtschaftskraft oder gar militärischen Präsenz. Stark macht weder Macht noch Geld. Die Größe eines Volkes und jedes einzelnen Menschen, liegt in seiner Beziehung zu Gott. Dass unser deutsches Volk, die christlichen Werte im Grundgesetz verankert hat, macht es für die Schwachen der Welt so attraktiv. Wo Menschenrechte unantastbar sind, wo das Ringen um Frieden, jeglichem Säbelrasseln vorgezogen wird, gibt einem ganzen Volk Sicherheit und Hoffnung. Wo ein ausgeprägtes Sozialgefüge, als Netzwerk für die Gestrandeten gespannt ist, hat auch ein Flüchtling aus Eritrea eine Perspektive. Da hat der Staat den Charakter des barmherzigen Samariters, der dem Niedergeschlagenen zum Christus wird. Wo der Herr die Stärke ist, ist an alle gedacht. Da steigt der Wert jedes Einzelnen. Stärke ist dann nicht in dem menschlich Machbaren definiert, sondern in dem Handeln Gottes. Wo Menschen um ihre Sicherheit und Stärke ringen, ziehen sie immer den Kürzeren. Es ist nicht das Wissen, das stark macht, es ist auch nicht der materielle Reichtum, der uns sicher fühlen lässt, es ruht alles in dem Gesetz der Hingabe und Liebe. In diesem Christus-Prinzip ruht Kraft und Feuer. Darin fängt das Leben an zu brennen und erhält die Kraft zu kämpfen und zu tragen. Aus der Beziehung zu Gott entsteht die Leidenschaft für das Leben. Darin liegt die Schlagkraft, in allen Auseinandersetzungen, nicht der Müdigkeit zum Opfer zu fallen.

Es ist ein riesen Unterschied, ob ein Mensch seine eigenen Sicherheiten zusammenbastelt, oder ob er auf Gott vertraut. Wer die Kraft in sich selber sucht, ist ein ständig Getriebener, weil er ständig neue Sicherheitslücken an sich entdeckt. Da sehe ich das fehlende Wissen oder zu geringe Vermögen, um das nächste Ziel zu erreichen. Wo ich jedoch anfange zu glauben, fehlt es an nichts mehr. Da kann ich aus dem vollen Pool der Gottesgaben schöpfen. Da ist bereits alles vorhanden. Da brauche ich nur noch aufstehen und loslaufen. Da kann ich alles wollen und alles geben. Im Gottvertrauen liegt die Kraft, alles zu hoffen und zu glauben. Da kann sich jeder in vollen Zügen sich in das Leben hineinverschwenden. Wir können aufschauen und entschlossen vorwärts gehen, weil uns mehr Kraft zur Verfügung steht, als wir selbst in uns haben. Im Glauben vervielfacht sich die Stärke in aller Schwachheit und in allem Unvermögen. Wo der Herr unsere Stärke ist, haben wir nichts zu befürchten.

Wenn so viel Kraft da ist, weshalb sollten wir vor dem nächsten Schritt zittern?

Gott segne dich.

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