Was uns beherrscht

Auch ein getriebener und innerlich aufgepeitschter Mensch, kann in tiefer Ruhe leben.

Seine Herrschaft wird groß und des Friedens kein Ende sein.“
Jes. 9. 6.

In eine Welt die ständig im Umbruch ist, dessen einzige Sicherheit, der sichere Wandel ist, kommt ein ruhender Pol. In alle Hetze kommt etwas Konstantes. In allem Durcheinander breitet sich Frieden aus. Diese scheinbare Utopie ist an eine Person geknüpft – Jesus Christus. Mit ihm entsteht etwas, was es in dieser Welt des Vergänglichen, des Übergangs nicht gibt – Frieden ohne Ende. Frieden ist kein erreichbarer Zustand, nichts das wir verhandeln können, Frieden ist eine Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit bestimmt eine ganze Welt, auf der durch die ständigen Veränderungen Unruhe liegt. Nichts ist sicher. Wenn wir unsere Kindheitserinnerungen durchgehen, die Spielplätze anschauen, auf denen wir uns vergnügt haben; da ist nichts mehr wie es war, da stehen nun Reihenhäuser. Eine ganze Stadt, die wir als unser Wiege betrachteten, ist nicht mehr wieder zu erkennen. Beziehungen die uns einmal viel bedeutet haben, sind in die Brüche gegangen. Das aktuelle Miteinander, mit den Menschen die uns umgeben, steht durch die ständigen Umbrüche und Herausforderungen unter Spannung. Betriebe stehen unter dem Druck der neuen Märkte und dem veränderten Einkaufsverhalten der Menschen. Unruhe, getrieben sein, ist zu unserem täglichen Brot geworden. Dort wo es innerlich brodelt, weil wir um Antworten ringen, auf die es keine Lösung zu geben scheint, soll Friede sein, der kein Ende nimmt. Spannungsgeladen und dennoch entspannt, das geschieht, wenn wir von Christus beherrscht werden. Gerade dort, wo uns die Probleme zerfetzen wollen und wir in den aussichtlosen Situationen in die Knie gehen, geschieht etwas völlig ungewöhnliches; da übernimmt der Friede die Herrschaft. Das klingt wie Zaubertrank oder Märchen. Alles Säbelrasseln, alles Aufpeitschen muss unter dieser Gewalt zur Ruhe kommen.

Das ist die wichtige Botschaft für die Glaubenden: Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. Damit kann Friede auf einer blutenden Erde werden. Daraus schöpfen wir Stabilität, in einem Dasein, das sich an allen Ecken und Enden auflöst. Das ist wie eine blühende Insel, die selbst im größten Sturm nicht untergeht. Darin liegt die Widerstandskraft und das Stehvermögen, in allem, wo uns die Felle davon schwimmen. Diese Friedensherrschaft ist da, sie umgibt uns, wir brauchen sie nur in Anspruch nehmen. Sie berührt uns auf stürmischer See, wenn die Wellen richtig hoch schlagen. Nicht in dem wir gegen den Sturm ankämpfen, sondern wenn wir mitten im Sturm den Frieden zulassen. Dieser Frieden will in uns beginnen, wo von außen die Winde heulen. Gerade wenn es heiß ist, gilt es Besinnungsmomente zu schaffen und dem Frieden, der sich in uns ausbreiten will Raum zu geben. Dieser Frieden ist da, wir brauchen ihn nur zulassen.

Wenn uns die ganze Unruhe beherrschen will, was hindert uns, uns für kurze Augenblicke zurückzuziehen, um dem Frieden Raum zu geben, dass er mich beherrschen kann?

Gott segne dich.

Auslegungen für jeden Tag
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