Unerschütterlich, wenn’s kracht und blitzt

Das was Leben bewahrt und aufrichtet ist immer stärker als das was es zugrunde richtet.

„Gottes Wahrheit ist Schirm und Schild.“
Ps. 91, 4

Gottes Wahrheit ist eine Realität, die die menschliche Wahrheit total beeinflusst. Wo ein Mensch wie Pilatus nach der Wahrheit sucht und sich angesichts der vielen Möglichkeiten die ein Mensch hat fragt, was ist Wahrheit, stellt Gott seine Wahrheit dagegen. Egal zu welch einem Ergebnis der Mensch bei dieser Frage kommt, weil er die Wahrheit immer wieder anders erlebt, ist die Wahrheit Gottes eine völlig andere Größe. Sie umspannt und durchdringt all die vielen menschlichen Wahrheiten. Sie zeigt sich als eine Existenzgröße, die allen andern Realitäten beeinflusst. Sie ist das Gegenteil von allem, was wir als reale Welt erleben und wahrnehmen. Sie ist das Trotzdem in all dem, was wir als die Tatsache unseres Lebens wahrnehmen. Johann Franck besingt es in Jesu meine Freude: Unter deinen Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei. Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken. Egal, ob es uns in unserer Wahrheit die Füße wegzieht, ob wir unser geistliches Miteinander völlig unerträglich empfinden, Gottes Wahrheit verändert unsere Wahrheit. Wo diese Wahrheit Schirm und Schild ist, ist sie der maximale Schutz in allem Bösen. Das was wir als die böse Wahrheit erfahren, ist zwar eine Bedrohung die uns existenziell durchschüttelt, jedoch nie das Ende der Fahnenstange. Ohne Gottes Wahrheit wären wir ausgeliefert, doch Gottes Wahrheit ist Schild, also ein Schutz, der das Gegenteil unserer Wahrheit ist. Schirm und Schild ist die Realität des Glaubens. Gottes Wahrheit ist, dass Leben weder am Kreuz, noch im Tod endet.

Für den Glaubenden kann das Leben noch so hart und unerträglich aussehen, diese Wahrheit verändert alles. Wo diese Wahrheit zu unserer Wahrheit wird, kann uns nicht mehr erschrecken. Da kann ein Martin Luther unter dem Druck der Obrigkeit ausrufen: Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Und Paul Schneider ruft aus seiner Todeszelle über den Appellplatz: Und Christus ist trotzdem auferstanden. Wer unter diesem Schirm und Schild steht, ist kein Duckmäuser. Er kann in größter Anfechtung standhaft bleiben. Diese Wahrheit ist uns gegeben, um unsere Wahrheiten zu meistern und zu überwinden. Wer unter dem Schirm des Höchsten geht, hat die Auseinandersetzung mit Mächten und Gewalten nicht zu fürchten.

Es wäre Unglaube, wenn wir die augenblicklichen Umstände als die unveränderbare Wahrheit halten würden. Das was wir im Augenblick als hoffnungslos erleben, ist nie hoffnungslos. Das was uns jetzt Angst machen will, ist nie die letzte Wahrheit. Wo wir die Wahrheit Gottes für uns ergreifen, verändert sich unsere Gegenwart. Wir stehen unter einem Schutz, auch wenn rings um uns her die Wölfe heulen.

Wenn wir solch eine Wahrheit haben, wie können wir dann unserer Wahrheit noch Glauben schenken?

Gott segne dich.
Blühende Grüße Theophilos 💐😇

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Auslegungen für jeden Tag
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