Dem Schrecken ins Gesicht lachen

Wer nicht immer neu den Glauben lernt, der muss vor dem Leben erschrecken.

Ich bin bei dir, dass ich dir helfe und dich errette, spricht der Herr.“
Jer. 15, 20

Welch eine Garantieerklärung! Ich bin bei dir, das sagt nicht unser bester Freund, nicht eine Versicherung, sondern der allmächtige Gott. Wenn wir morgens aufstehen und uns anziehen, dann ziehen wir nicht Hemd und Hose an, sondern Hilfe und Rettung. Gott ist hautnah. Er ist nicht von unserer Seite wegzudenken. Egal wo wir sind, Gott ist präsent. Dort wo es drunter und drüber geht, ist Hilfe gleich daneben. Bevor der Unfall passiert, ist der Rettungswagen bereits im Einsatz. In unserem Engpass, an unseren Grenzen stehen wir nicht alleine. Wenn unser Schiff unterzugehen droht, sitzt die Rettung mit im Boot. Wo Gott mit dir ist, kann es kein Verlassenheitsgefühl geben. Egal was du durchmachst, Gott macht das mit durch. Ich bin bei dir, ist wie eine zweite Haut. Unsere Not kann Gott nicht abschütteln. Wir sind umhüllt von etwas, das größer ist als aller Schreck der Welt. Durch das ich bin bei dir sind wir sturmsicher. Ich bin bei dir heißt, es gibt keine Herausforderung, der wir nicht standhalten können. Das was uns bedrohlich und unüberwindbar scheint, wird zur Erfahrung – da ist mehr Hilfe als wir uns denken können. Diese Realpräsenz Gottes ist das Eigentliche, was das Leben trägt. Leib und Blut Christi wird zur Rettung aus allem Tod. Dieser Verwandlung findet in der Ohnmacht des Lebens statt. Wo wir nicht mehr weiter können, übernimmt diese Herrschaft das Kommando. Ich bin bei dir, will die Gottesgegenwart in unser Elend meißeln. Es will Vertrauen in allem Unglauben wecken.

Vor seinem Tod sagt Jesus zu seinen ängstlichen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Das die einzige Antwort in der Krise und im Trennungsverlust. Wo er als die starke Führungsfigur nicht mehr da sein wird und die Jünger wieder auf sich selber gestellt sind, bricht nicht die Welt zusammen, sondern baut der Glaube sie auf. Dem Schrecken können wir nur mit Glauben begegnen. Wo der Glaube nach Gott greift, hat der Schreck verloren. Der Glaube vergegenwärtigt dieses ich bin mit dir in die Katastrophen. Solch ein Glaube entwickelt sich nicht aus uns selbst, sondern wächst aus dem Vertrauen auf das ich bin mit dir. Ab diesem Moment sind wir nicht mehr der Frosch, der vor der Schlange erstarrt, sondern wir werden in der Krise mutig. Da wächst eine Entschlossenheit heran, den Problemen in die Augen zu sehen und die eigene Angst zu überwinden. Allen Bedenkenträgern zum Trotz, stehen wir, handeln wir und gehen aufrecht voran. Solch eine Zusage will uns unerschütterlich machen. Sie will unsern Glauben über uns hinauswachsen lassen.

Wo bleibt unser Mut in den dunklen Stunden, wo bleibt die Entschlossenheit, allem Bösen mit Vollmacht entgegenzutreten, wenn wir solch eine Zusage in der Tasche haben?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

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