Was krank macht, gehört entsorgt

Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllt, dazu braucht es immer wieder einen Wachrüttler, der diese durchbricht.

Kehrt zurück, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam. – Siehe, wir kommen zu dir; denn du bist der Herr, unser Gott.
Jer. 3, 22

Rückrufaktionen kennen wir nicht nur von VW. Gott startet eine Rückrufaktion an sein Volk. Wohlgemerkt nicht an die da draußen, sondern an die eigenen Kinder, an seine fromme Gemeinde, an die, die es eigentlich wissen müssten, wie es geht. Auch im Glauben stehen wir ständig in der Gefahr, dass wir uns verirren, dass die erste Liebe kalt wird, dass wir Lasten mit uns herumschleppen, die wir nicht loslassen. Gott steht auf wie ein alter Arzt in Dettingen, der nicht ganz zimperlich zu einem Patienten sagte: Wenn du so weiterrauchst, wirst du verrecken! Einen Schuss vor den Bug, den brauchen wir manchmal um wach zu werden. Auch in einem frommen Leben schleicht sich vieles ein, das in routinierten Abläufen so vor sich dahindümpelt. Kehrt zurück von eurem Ungehorsam. Da hat das Hören aufgehört. Da ist kein Führen mehr möglich. Da sind wir zu mit eigenen Gedanken. Ungehorsam ist der Geistverlust. Wo die Antennen nicht mehr für das Wort ausgefahren sind, leben wir aus dem was in uns ist. Es ist das Hören verlorengegangen, da kommt nichts mehr an von der befreienden Kraft des Evangelium. In uns wackeln nicht mehr die Wände, die wachrütteln und in Bewegung setzten. Wir empfangen keine Worte mehr, die uns heil machen. Wenn ein Arzt solche deftigen Worte verwendet wie, du wirst verrecken, wenn du nicht das Rauchen sein lässt, dann schreit die Leidenschaft aus ihm heraus, die helfen will aber nicht kann. Umkehren ist das Loslassen von dem, was unseren Glauben zugrunde richtet. Es ist die Rückbesinnung, die Infragestellung von dem was ich gerade mache, ob das wirklich meinem Heil und dem Leben dient.

Gerade der Glaubende lebt vom ständigen zurückkommen. Wo körperliche Schäden auftreten, gehört die Zigarette in den Müll und nicht in den Mund. Wo uns die Freude an unserem Auftrag und Dienst verloren gegangen ist, müssen wir vielleicht eigene oder fremde Schuld loslassen und uns durch Vergeben befreien. Was belasten wir uns mit den Fehlern anderer, die wir nie beeinflussen können. Da wird nachgetragen und aufgerechnet, dass irgendwann kein Miteinander mehr möglich ist. Da steckt ein Dauerkloß im Hals, der uns irgendwann ersticken lässt. Kehr um heißt loslassen. Kehrt um heißt für sich die Vergebung in Anspruch nehmen. Wir brauchen den anderen nicht erziehen, der sich gar nicht erziehen lässt, wir brauchen uns nur von dem Druck befreien. Wo ich anfange zu vergeben, löse ich mich vom Verhalten anderer. Vergebung macht unabhängig von positiven oder negativen Reaktionen. Wo wir umkehren, werden wir frei, dass in einem belasteten Leben wieder die Freude einziehen kann.

Wo müssen wir umdenken, wo zurückkehren, dass sie die ganze Kraft des Evangeliums an uns entfalten kann?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

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