Hunger nach Beziehung

Jeder ist hungrig nach richtig erfülltem und sinnvollen Leben, doch satt werden, liegt nicht in dem was kommt und wieder geht.

„Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden; und die nach dem Herrn fragen, werden ihn preisen.“
Ps. 22, 27

Wenn die Elenden satt werden, geht es um weit mehr, als dass ein hungernder Kontinent wieder genug zu essen hat. Hier hat nicht die größte Hilfsorganisation das beste Verteilungskonzept gefunden, hier gehen einer lebenshungrigen Welt die Augen auf. Lebenssatt steht in unmittelbarer Verbindung mit den richtigen Fragen. Den Lebenshunger gestillt bekommen, liegt in der Gottesfrage. Nach dem Herr fragen, ist das Hauptnahrungsmittel. Diese eine Frage steuert alles im Leben. Die Gottesfrage steht für Gedeih und Verderb. Wo diese Frage nicht beantwortet wird, braucht ein Mensch Nahrungsergänzungsmittel. Er bleibt ein Süchtiger, ein Sehnsüchtiger nach Leben. Mit dieser Frage hängt all unser Suchen im Leben zusammen. Die Suche treibt in die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und der Hunger wird nicht gestillt. Süchtig nach Leben sein, ist das Elend der Menschen, wenn sie diese eine Frage nicht beantworten. Der Hunger treibt in die größten Abenteuer des Lebens und wird doch nicht gestillt. Wie viele arme und einsame Menschen gibt es sehr oft bei großen Unternehmern, die alles haben, die sich alles leisten können, denen es äußerlich an nichts fehlt und die doch zutiefst unerfüllt sind. Erfolgreich und doch hungrig. Wer den Herrn fragt, bekommt von Christus die Antwort: Ich bin das Brot des Lebens. Dann ist Schluss mit Hunger und Durst. Damit geht es nicht um einen speziellen, nachahmenswerten Lebensentwurf, sondern um eine Beziehung. Satt werden hat nichts mit einer Idee zu tun, sondern wenn Leib und Blut Christi zu meiner Grundernährung wird. In der Gottesfrage will Christus in uns eingehen. In diesem satt werden liegt alles satt werden des Lebens. Diese Ernährung gibt dem Leben alles, um kraftvoll und widerstandsfähig zu sein.

Elend beginnt, wenn diese Ernährung nicht stimmt. Dort wo wir die Schokolade dem Apfel vorziehen. Wir wissen genau was gut ist und was uns gut tut, lassen uns jedoch immer wieder von Bitterschokoladen mit Chili animieren. Kurzfristig scheint es unerheblich zu sein, ob Apfel oder Schokolade, oder ob wir ein gutes Buch lesen, oder lieber einen billigen Krimi im Fernsehen schauen. Doch langfristig wird das fatale Folgen haben. Auf der einen Seite werden wir dick und unbeweglich, auf den andern Seite werden die Gedanken träge und das innere Wachstum nimmt ab. Wie wir die Fragen unseres Lebens beantworten, vor die wir ständig gestellt sind, entscheidet darüber ob wir lebendig und satt bleiben, oder träge und hungriger werden.

Wir entscheiden unablässig über das, wie wir uns ernähren; soll da nicht das Brot des Lebens zum festen Bestandteil werden, damit unsere Existenz den Schöpfer preist?

Gott segne dich an diesem Sonntag.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

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