Der Überraschungsfaktor

Wenn 5 x 1 = 5.000 ergibt, kommt unser natürlicher Rechenweg ins Schleudern.

„Der Herr sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen vom Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der Herr, euer Gott bin.“
2. Mose 16, 11-12

Eine merkwürdige Gebetserhörung! Was Gott nicht alles erhört; von wegen freundliches, vertrauensvolles Bitten, da war Murren, Auflehnung und Unverständnis. Erhörung aufgrund einer Revolution. Gott lässt sich selbst bei allem Unmut und Unglauben nicht aus seinem Konzept bringen. Selbst wenn Menschen zu Hyänen werden und aus Hunger zu ihm schreien, genau dort, wo den Seinen die Luft ausgeht und sie sich nicht mehr zu helfen wissen, stopft ihnen Gott das Maul, mit deftiger Nahrung und durchschlagender Erkenntnis. Selbst in der größten Not, geht nichts aus. Er füllt die leeren Hände und offenbart sich darin als ein Gott, der immer für Überraschungen gut ist. 5000 hungrige Menschen auf einem Berg, die Jesus entspannt zum Mittagessen Platz nehmen lässt. Es stellte für ihn kein Problem dar, dass die Küche nur 2 Brote und 5 Fische in der Vorratskammer hatte. Man könnte eigentlich sagen: Wie rechnet solch ein Gastgeber? Doch hier entpuppt sich ein gewaltiger Unterschied zu unserer Mathematik. Wo wir denken, 250 g pro Kopf und Nase, denkt Christus: 5 Fische für 5000 Leute, das ist mehr als genug. Das Ende vom Fest war, dass 12 Körbe übrig waren. Gottes Segen ist unberechenbar. Da kommt unser Zahlenverständnis nicht mehr mit. Da ist Nichts alles. Wo wir „geht nicht“ denken, sagt er: Ich bin euer Gott! Er sagt ganz einfach, rechnet nicht so viel, vertraut mehr, ich will euch überraschen, ich will euch mit Wohlwollen zustopfen.

In den Situationen, in denen wir keine Wege mehr sehen, zahlen wir unser wichtigstes Lehrgeld. Ich bin euer Gott, setzt unsere Grundrechenarten außer Kraft. Segen ist die große Unbekannte, die wir in unseren Berechnungen nicht unterschätzen dürfen. Versorgung und Führung ist gesichert auf Biegen und Brechen. Segen multipliziert das Wenige. Segen weckt in einem natürlichen Denken den Glauben. Es zählt nie das was wir sind, haben und vermögen, es zählt einzig das Geringe, das wir zu bringen haben und das reicht für ganz Großes. Es ist schön, für alles an Gaben was wir mitbringen, doch für das was daraus werden kann, können wir das Tausendfache ansetzen. Der Glaube rechnet mit einem Überraschungsfaktor, den der Verstand nicht kennt. Damit schwindet die Angst, zu wenig zu sein und zu wenig zu haben. Da können wir wie der kleine Junge sein, der die 2 Brote und 5 Fische unter dem Arm hatte, und es wird für alle reichen. Segen macht satt, weil ich euer Gott bin. Segen kann eine Glocke wieder zum Rufen bringen, auch wenn keine Mittel dafür da sind. Segen ist die große Unbekannte, die all unsere Möglichkeiten sprengt.

Wo brauchen wir Nachhilfe, in den Grundrechenarten des Glaubens?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Gib einer Glocke wieder eine Stimme
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Auslegungen für jeden Tag
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