In neue Räume hineinglauben

Die Rückbesinnung bewahrt vor einem wackeligen Glauben.

„Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast.“
2. Mose 15, 13

Wer sich geleitet sieht, schaut in die Geschichte. Das Volk Israel schaut am Passafest bewusst zurück auf das Wunder am Schilfmeer. Wer in Krisen steht und die Höhen und Tiefen des Lebens meistern will, braucht die Erinnerung. Er braucht ein starkes Bild, wie er damals durch die hohen Wellen geleitet wurde. Wo ein ganzes Volk trockenen Fußes durch ein todbringendes Meer geführt wird, das macht den handelnden Gott über dem hilflosen Menschen groß. Wer sich solche Bilder vor Augen ruft, gibt seinem Glauben ein Fundament aus Stahlbeton. Der Glaube lebt aus den Bildern eines leitenden Gottes. Wer fest im heute leben will, braucht die feste Verankerung in einem Handeln, das bereits Geschichte gemacht hat. Wer Hoffnung und Führung für die Zukunft entwickeln will, muss die Vergangenheit ins Boot holen. Die bereits erfahrene Geschichte, ist prall gefüllt von Barmherzigkeit, mit der Gott sein gebeuteltes Volk ins Heute geführt hat. Der Glaube nährt sich nicht aus dem Blauen heraus, sondern baut auf das Unmögliche, das bereits möglich wurde. Wer sich an solch einem geleitet werden festbeißt, tritt selbst zurück und stellt sich dem Erlösungswerk. Damit wird in aller Ohnmacht, das Christus Handeln sichtbar. In dem Kampf, den du jetzt durchzustehen hast, macht dieser Glaube dich zum Überlegenen. Rückbesinnung auf die Geschichte, ist auch immer der direkte Blick auf Christus. Daraus entsteht der Glaube, der weiß, auch wenn der Weg durch die Wüste führt, bleibt Gott der, der sein Volk ins gelobte Land leitet. Wenn Gott in allem der barmherzig Führende ist, dann wächst der Glaube, auch wenn dein Haus abbrennt.

Wer sich so geleitet sieht, kann unverschämtes Vertrauen lernen. Damit bist du nie am Ende, auch wenn alle Lichter ausgegangen sind. Damit können Löwen brüllen, Wellen hochschlagen, alle Feueröfen dieser Welt glühen, diese Führung geht immer mittendurch. Was sollen uns die Bösartigkeiten von Menschen schrecken, wenn ich weiß, das geleitet werden bleibt darüber unbekümmert. Warum soll ich mir da, vor einer für mich unlösbaren Aufgabe, vor Angst in die Hose machen, wenn ich weiß, Gott hat das schon viel Größeres und Schlimmeres durch. Der Glaube, dass alles möglich ist, gründet sich nicht in einer Selbsterfahrung, sondern in der Gotteserfahrung. Dieser Glaube entspannt alles belastete Miteinander, weil er nicht mehr vor Grenzen steht. Wer an der Hand des Grenzenüberwinders geleitet wird, kann über die Grenzen hinwegglauben. Wenn wir vor den Aschehäufen unseres Lebens stehen, reicht der Christus-Blick, um in neue Räume hineinzuglauben.

Wenn das Leben unter solch einem gewaltigen Führen steht, warum sollte da die Liebe und der Glauben ausgehen?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

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Eine Antwort

  1. Deswegen ist es wichtig die Bibel GANZ lesen. Jeder soll sich Zeit nehmen und lesen – 3 Monate, ein Jahr, zwei Jahre? Und dann nochmal und nochmal. Man findet immer wieder etwas neues, man begreift etwas neues. Man muss jedoch um den Heiligen Geist bitten, um die Bibel zu verstehen. Der bringt jeweils das „Aha-Effekt“ Die Kenntnis der Vergangenheit hilft un die die Gegenwart zu verstehen.

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