Eine architektonische Meisterleistung

Ein Leuchtturm am Nordseestrand, trotzt Eis und Kälte.

Der Name des Herrn ist ein starker Turm, der Gerechte eilt dorthin und findet Schutz.“
Spr. 18, 10

Als leidenschaftlicher Hobbyfotograf schaue ich mir immer wieder die eindrücklichsten Bilder der besten Fotografen an. Vor Jahren gab es, bei mehreren Wochen Minusgraden, eine meisterhafte Aufnahme eines Leuchtturmes am Nordseestrand. Morgenstimmung, die Wellen peitschten an den Turm, der zur Meeresseite in einen kunstvollen Eismantel gehüllt war. Das weiche Licht des Morgens lag über dieser starren, eisigen Stimmung und der Turm sendete sein warmes, gelborangenes Licht in das kalte eisblau. Welch ein symbolträchtiger Kontrast. Der Name des Herrn ist ein starker Turm. Ein Turm, der in allen Widerwärtigkeiten, zum bildbestimmenden Motiv wird. Er steht und leuchtet unbeirrt. Die Wellen zerbrechen an ihm und erstarren. Eisige Nächte verwandeln ihn zum malerischen Kunstwerk. Keiner hat Angst, dass dieses Monument in Seenot gerät. Jeder würde in dieser unwirklichen Umgebung, gerade bei ihm Schutz suchen. Wer so steht, dem lässt es sich anvertrauen. So steht der Name des Herrn in der Brandung. Ein Name, der für „Unkaputtbar“ steht. Ein Name, der nicht im Geringsten zuckt, wenn die höchsten Wellen über ihn hereinbrechen. Es ist der Name, der über alle Namen ist – Jesus Christus. Wo wir gehen und stehen, haben wir das größte Bollwerk an unserer Seite. Schutz und Leuchten, das niemals ausgeht. Dieser Name ist eine architektonische Meisterleistung, allen Katastrophen zum Trotz.

Wir gehen am Strand unseres Lebens vorbei, sehen die Nacht, die eisige Kälte, die riesigen Wellen, spüren an uns selbst das reglose Erstarren und lassen das alles hilflos über uns ergehen. Wir bewundern vielleicht den Turm, der massiv auf der Landzunge steht und glauben, der hat nichts mit mir zu tun. Dabei ist der Name das Einzige, was in solch einer Situation von Bedeutung ist. In diesem Namen wohnen Lebendigkeit und Barmherzigkeit, Beständigkeit und Vollkommenheit. Die Gerechten greifen danach. Das sind die gerecht Gemachten, die ihre Gnade in diesem Namen begreifen. Diese Statik, diese Architektur ist dem Leben gegeben. In diesem Namen ist nichts mehr einsturzgefährdet. Wer diesen Namen nicht ergreift, braucht sich nicht über die eisige Kälte beklagen. Alles was das Leben zum Klappern und Klirren bringt, kommt durch das Ausharren in Eis und Kälte, ohne dass wir auf die Idee kämen zum Turm zu gehen. Uns ist alles vor die Füße gelegt, uns steht das Leuchten vor Augen, es liegt einzig daran, sich aus aller Unbeweglichkeit und Starrheit auf den Namen zuzubewegen.

Warum warten wir hilflos auf den Sommer und darauf, dass sich die eisigen Wellen legen, wenn wir die Statik unseres Lebens hautnah ergreifen können?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Eine Glocke will wieder Danke sagen
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Auslegungen für jeden Tag
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